Reiten : Im Großen Preis platziert

In den Youngsterprüfungen führte Robert Bruhns La Nessa an den großen Springsport heran.
In den Youngsterprüfungen führte Robert Bruhns La Nessa an den großen Springsport heran.

Bei Robert Bruhns (Jumping Arena Gadow) lagen beim CSI in Neustadt/Dosse Freude und Enttäuschung nah beieinander

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15. Januar 2019, 04:51 Uhr

Bei der 19. Auflage des CSI Neustadt/Dosse bekamen die zirka 12 200 Zuschauer hoch-karätigen Springsport zu sehen. Mit dazu beigetragen haben auch zwei Prignitzer Reiter, wenngleich ihnen auch nicht immer das Glück hold war.

Obwohl Chantal Rose aus Pritzwalk am Freitag noch gewinnen konnte, so klappte es am Samstag zur Enttäuschung der Reiterin gar nicht. „Ich glaube, Charewa sitzt immer noch die aufwühlende Siegerehrung mit den Mannschaften und den vielen Pferden im Parcours in den Knochen, das mag sie gar nicht“, bedauert ihr Chantals Papa Ekkehard Wagenleiter. „Wir werden uns vielleicht eine Dispens für Siegerehrungen holen, Charewa ist danach immer so aufgewühlt.“

Nicht unbedingt vom Glück begleitet war auch Robert Bruhns (Jumping Arena Gadow). Der mächtige Schimmel La Cequilo aus familieneigener Zucht sprang im Großen Preis des Landes Brandenburg so fein, als würden ihn die Hindernisse gar nicht interessieren. Trotzdem fiel nach einem leichten Kontakt die Stange und damit war der Traum vom Start im Stechen vorbei. Rang 16 von 61 Startern reichten aber noch für eine Platzierung und etwas Preisgeld in die-sem Weltranglistenspringen.

Beim Barrierespringen ging es für Bruhns mit Le Cequilo hingegen bis ins dritte Stechen, am Ende Platz sechs. „Irgendwie hatte ich immer einen Klotz am Bein. Aber es sind trotzdem einige Platzierungen geworden. Meine jungen Pferde müssen auch erst einmal so etwas wie hier kennenlernen. Aber ich bin optimistisch“, sagt Bruhns am Ende des CSI.

Die Höhe von 1,95 Meter beim Barrierespringen schafften übrigens nur Harm Lahde (RV Aller-Weser) und Michael Aabo aus Dänemark. Zum Wohl ihrer Pferde verzichteten die beiden auf das vierte Stechen, das über 2,05 Meter gegangen wäre. Sie teilten sich den ersten Platz und das Preisgeld von 1590 Euro.

Zufrieden war Kurt Treger aus Wittenberge mit dem Start seines selbst gezogenen Pferdes Quemoy KT. Der Züchter freute sich über eine Schleife für den fünften Platz in der Silber-Amateurtour unter der Reiterin Saskia Ohrmund aus Neustadt/Dosse. Für das Paar geht es in dieser Woche schon weiter zum internationalen Reitturnier Partner Pferd in der Messehalle Leipzig.


Showteile begeistern das Publikum

Die fünf Turniertage waren auch gespickt mit interessanten Showteilen. Viel Spaß bereitete den Zuschauen am Freitagabend das „Jump & Drive“. Dabei ging es mit dem Pferd über Hindernisse, dann runter vom Pferd und an der langen Bande musste entlang gesprintet werden, um ins bereitstehende Auto zu springen. Mit viel PS ging es dann durch einen Kegelparcours. Am schnellsten absolvierte diese Anforderungen Florian Köpp, Bereiter auf dem Haupt- und Landgestüt, der auch zu den Stammgästen bei Turnieren in der Prignitz zählt.

Für die 20. Jubiläums-Veranstaltungdas im Jahr 2020 versprach CSI-Veranstalter Herbert Ulonska: „Auf alle Fälle soll es ein besonderes CSI werden. Wir werden zusätzliche Höhepunkte für den Schauabend am Freitag vorbereiten. Dies gilt auch für den Samstagabend, der auch im nächsten Jahr vom Haupt- und Landgestüt gestaltet wird und bei dem wir gern auch wieder Vorstellungen der Reitschüler sehen würden!“

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