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Sport in der Prignitz

19. November 2017 | 22:40 Uhr

Fussball : Hymne leise mitsummen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Pritzwalkerin Sandra Blumenthal heute als Schiedsrichterassistentin beim DFB-Pokalfinale der Frauen

von
erstellt am 17.Mai.2014 | 08:23 Uhr

In Köln wird heute um 16.30 Uhr im Rheinenergie-Stadion das DFB-Pokalfinale der Frauen zwischen SGS Essen und 1. FFC Frankfurt angepfiffen. Und eine Prignitzerin ist auf dem Spielfeld mit dabei. Die Pritzwalkerin Sandra Blumenthal steht als erste Schiedsrichterassistentin an der Linie. Geleitet wird das Endspiel von Marina Wozniak (Herne). Die zweite Assistentin ist Ines Appelmann (Alzey). „Prignitzer“-Redakteur Oliver Knoll sprach mit Sandra Blumenthal über ihre Vorbereitung auf dieses Ereignis.

Sandra, wie ist die Vorbereitung auf ein Endspiel?

Sandra Blumenthal: Beim großen Pokalfinale dabei zu sein ist ein absoluter Höhepunkt eines jeden Schiedsrichters. Große Spiele haben großes Augenmerk. Für das Schiedsrichterteam bedeutet das schon vor dem Spiel eine gute Zusammenarbeit. Für alle gilt, die Aufgabe mit vollem Respekt, Selbstvertrauen, Vorfreude und ein wenig Nervosität anzugehen. Das größte Lob wäre, wenn nach dem Spiel niemand über das Schiedsrichterteam sprechen würde.
Wie gut kennst Du die Teams aus Frankfurt und Essen?
Beide Teams stehen zu recht im Finale. FFC als großer Favorit, Essen als große Überraschung, die den Mitfavoriten Potsdam schlugen. In der Saison gibt es immer wieder Spiele, in denen man mehrmals auf die gleiche Mannschaft trifft. Was für einen Schiedsrichter gut ist, denn nur so lernst du die wichtigsten Hauptcharaktere jeder Mannschaft kennen.
Auch das Schiedsrichterteam bekommt nach Abpfiff eine Erinnerungsmedaille. Wirst Du sie behalten oder weiterreichen?
Ich glaube, solch ein tolles Erinnerungsstück wird jeder Schiedsrichter, der einmal in einem großen Finale steht, selbst behalten.
Ist der Einsatz im Endspiel für Dich der krönende Abschluss einer guten Saison?
Definitiv ein krönender Abschluss einer guten Saison. Selbst ein Fan eines Finalisten, sieht dieses Spiel für sich selbst und seine Mannschaft als Höhepunkt.
Vor dem Finale wird die Nationalhymne gespielt. Dürfen Schiedsrichter da mitsingen?
Das ist eine gute Frage. Ich persönlich favorisiere, die Nationalhymne im Gedanken mit zu summen.
Gibt es hinterher denn noch ein gemeinsames Bankett?
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Es wird ein Bankett unter uns Schiedsrichtern geben, welches wir mit dem Schiedsrichterbetreuer und Beobachter freudig ausklingen lassen werden.
Wie erlebt eine Schiedsrichterin ein Elfmeterschießen?

Elfmeterschießen ist Glückssache. Wohin springt der Keeper? Wohin schießt der Schütze? Ich möchte es nicht sein der verschießt. Als Schiedsrichter haben wir es einfacher. Wir müssen „nur“ für den reibungslosen Ablauf sorgen.

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