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Motorsport : Hoffen auf „maximale Erfolge“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Am Wochenende startet die Norddeutschen Stockcar Meisterschaft 2016 im schleswig-holsteinischen Gribbohm. Mit dabei ist auch das Polk High Stockcarteam aus Wootz.

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erstellt am 08.Apr.2016 | 10:13 Uhr

Das schleswig-holsteinische Gribbohm ist an diesem Wochenende Mekka für die Freunde von spektakulären Crashs und waghalsigen Fahrmanövern. In der kleinen Gemeinde bei Wacken steigt die Auftaktveranstaltung in der Norddeutschen Stockcar Meisterschaft (NDM) 2016. Neben Fahrern aus dem gesamten norddeutschen Raum sind auch Piloten aus Dänemark beim ersten von fünf angesetzten Meisterschaftsläufen am Start.

Vorfreude auf den Auftakt in die diesjährige Rennserie herrscht laut Jürgen „Atze“ Baerwaldt natürlich auch bei den motorsportbegeisterten Enthusiasten vom Polk High Stockcarteam Wootz, eines von vier Meisterschaftsmitveranstaltern. „Wir reisen mit rund 15 Leuten an“, erzählt der Pressesprecher des Teams aus der Lenzerwische.

Zum Meisterschaftsstart schicken die Polk Highs mit Jannik und Vater René Gubbe sowie Lennart Klein und Andreas Kiefel vier Fahrer ihres Teams ins Rennen. In der Jugendklasse (bis einschließlich 60 PS), in der im Gegensatz zu den Erwachsenen Angriffe wie Drängeln, Anlehnen und Rammen absolut verboten sind, starten mit Jannik Gubbe und Lennart Klein erneut zwei Nachwuchskräfte.

Beide sammelten schon in der vergangenen Saison bei der Hatz nach Punkten erste Rennerfahrungen. Während Gubbe am Saisonende das Podium als Gesamtvierter knapp verpasste, belegte der nur bei zwei Läufen angetretene Klein Rang 13 unter 29 gelisteten Fahrern. „Unsere Jugend wird sich gegen das Fahrerfeld erneut beweisen müssen“, sagt Baerwaldt, glaubt aber an vordere Platzierungen der Youngster in ihren VW-Polos.

In der Klasse 4 (121 bis einschließlich 150 PS) tritt Andreas Kiefel an. Der Dargardter, in der letzten Saison noch mit einem BMW unterwegs, geht diesmal mit einem heckangetriebenen Polo Marke Eigenbau mit V6-Getriebe an den Start. „Bei seinem Neubau muss man mal sehen, wie alles funktioniert“, hofft „Atze“ Baerwaldt, dass Kiefel die Defekthexe erspart bleibt.

Besondere (Pokal)Hoffnungen setzen die Wootzer indes wieder auf René Gubbe, der in der Königsklasse 5 (über 150 PS und Allrad) „seinen Spaß“ haben und auch gern mal den einen oder anderen Kontrahenten, wie beim Stockcar erlaubt, auf das Dach legen will. Der 41-Jährige belegte mit seinem Audi in der Vorsaison Rang drei in der Gesamtwertung. „Nachdem ich ja nach 15 Jahren erstmals so weit vorn gelandet bin, ist das Podium natürlich in diesem Jahr fast Pflicht“, sagt René Gubbe mit dem ihm eigenem, leicht sarkastischem Unterton.

 

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