Reiten : Hitzeschlacht gut gemeistert

Thilo Banik vom RFV Bresch gewann mit Attika am Samstag die Punktespringprüfung der Klasse L und belegte beim M-Springen um den Wanderpokal der Wittenberger Firma plakatlicht am Sonntag den zweiten Platz.
Thilo Banik vom RFV Bresch gewann mit Attika am Samstag die Punktespringprüfung der Klasse L und belegte beim M-Springen um den Wanderpokal der Wittenberger Firma plakatlicht am Sonntag den zweiten Platz.

Beim 51. Reit- und Springturnier des RFV Uenze galoppiert Robert Bruhns mit Corbain zum Sieg im Hauptspringen

von
02. Juli 2019, 01:59 Uhr

Wohl noch nie in seiner langen Turniergeschichte hatte das Team vom Reit- und Fahrverein (RFV) Uenze um deren Vorsitzenden Friedhelm Finschow so mit den heißen Temperaturen zu kämpfen, wie am vergangenen Wochenende. Vor allem der tropischen Hitze mit Temperaturen um die 40 Grad am Sonntag zollten viele Teilnehmer Tribut und zogen ihre Nennungen kurzfristig zurück. Trotzdem meisterte der kleine Verein die Hitzeschlacht bei der 51. Auflage seines Reit- und Springturniers mit Bravour.

„Die Veranstaltung ist recht gut gelaufen. Wermutstropfen war natürlich die Hitze“, zog Finschow, trotz der gegenüber den Vorjahren weit weniger Nennungen, ein positives Fazit. Denn die insgesamt 26 Prüfungen gingen reibungslos über die Bühne und auch Tierärztin Annett Mauke hatte „zum Glück“ (Finschow) ein relativ ruhiges Amtieren.

Beim Hauptspringen am Sonntag, dem M-Springen um den Wanderpokal der Wittenberger Firma plakatlicht Kurt Treger-Außenwerbung, gelang elf der 27 Starterinnen und Starter ein fehlerfreier Umlauf. Im anschließenden Stechen galoppierte Robert Bruhns (Jumping Arena Gadow) auf dem elfjährigen Deutschen Sportpferd Corbain fehlerfrei und mit einer Zeit von 37,21 Sekunden am schnellsten durch den Parcours und holte sich damit gleichzeitig eine erneute Gravur auf dem Wanderpokal. Knapp dahinter platzierte sich der ebenfalls fehlerfreie Thilo Banik vom RFV Bresch mit Attika (41,16) und Colorado Blue (41,29) auf den Plätzen zwei und drei. „Das Hauptspringen war recht professionell. Es waren durch die Bank weg gute Ritte und die haben auch den hohen Ausbildungsstand von Reitern und Pferden hier in der Region widergespiegelt“, attestierte Friedhelm Finschow.

Die Springprüfung Klasse M mit Siegerrunde am Samstag entschied Torsten Mielke (RV Beestwind) auf Staklado ohne Fehler in 50,36 Sekunden vor dem ebenfalls fehlerfreien Lokalmatador Thomas Kann auf Leonardo da Vinci (53,95) für sich.

Relativ schwach besetzt waren die A- und L-Prüfungen. „Durch die Ferien haben die ganzen Neustädter Schüler gefehlt, die sonst hier immer zahlreich vertreten sind“, zählt Friedhelm Finschow einen weiteren Grund des Teilnehmerschwunds auf.

Das Turnier nutzten die Veranstalter aber auch, um mit Jürgen Deich (Stralendorf) und Hans-Jürgen Rehorek zwei verdiente Richter zu verabschieden. Beide sind seit 40 Jahren in Uenze dabei und gehen nun in den verdienten Ruhestand.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen