Schwimmen : Hexe stoppt Medaillenjagd

Da lächelte er noch: DM-Silbermedaillengewinner Steffen Schmolke  (l.) bei der Siegerehrung über 100 m Brust. Die folgende Verletzung verhinderte eventuell weiteres Edelmetall.
Da lächelte er noch: DM-Silbermedaillengewinner Steffen Schmolke (l.) bei der Siegerehrung über 100 m Brust. Die folgende Verletzung verhinderte eventuell weiteres Edelmetall.

Steffen Schmolke verletzt sich vor letztem DM-Start in Freiburg

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03. Dezember 2019, 22:38 Uhr

Ein etwas unerwartetes Ende nahm für Steffen Schmolke vom SchwimmClub Delphin Wittenberge die Teilnahme an den 10. Deutsche Kurzbahnmeisterschaft der Masters im Schwimmen im Westbad in Freiburg. Nach zweimal Edelmetall und einem vierten Rang wollte der Prignitzer in seiner Altersklasse (AK ) 50 noch auf einer vierten Strecke angreifen. Doch eine Verletzung verhinderte das.

Nach einem intensiven Trainingspensum machte sich Steffen Schmolke auf den langen Weg in den Südwesten der Republik. Die erste Aufgabe waren die 200 m Lagen. Dort belegte er in 2:27,38 Minuten hinter Sieger Heiko Boknecht (TSV Quakenbrück/2:26,53 min.) den zweiten Platz. „Ich wollte auf das Podest, das hat gut geklappt und es war auch ein spannendes Rennen. Nach 100 m war ich noch deutlicher Vierter“, sagte Schmolke zu seiner Aufholjagd auf der zweiten Streckenhälfte, die ihm am Ende noch Silber bescherte.

Es folgte die kurze Lagenstrecke. Hier reichte es für den Prignitzer im Feld der 29 Starter hinter dem Sieger Olaf Elsner ( SG KöBo - Orcas/1:06,62 min) und den beiden Berliner TSC-Schwimmern Frank Stüwe (1:06,84 min) und Heiko Krumbeck (1:07,12 min) in der Zeit von
1:07,70 Minuten zum vierten Rang. „Bei den 100 Lagen freue ich mich über die Zeit“, gewann Steffen Schmolke der eigentlich eher undankbaren Platzierung etwas positives ab.

Mit großen Erwartungen blickte der Delphin-Schwimmer den 100 m Brust entgegen. „Über diese Strecke wollte ich unbedingt gewinnen und hätte auch nicht damit gerechnet das das Rennen so schnell wird. Die Zeit ist prima. Vor sieben Jahren habe ich an gleicher Stelle die AK 45 mit einer ähnlichen Zeit gewonnen. Nur so als Vergleich. Jetzt reicht es in der AK 50 nicht mehr zum Sieg. Nach anfänglicher Enttäuschung überwiegt aber jetzt die Freude“, berichtete er nach Rang zwei und der damit zweiten Silbermedaille der Titelkämpfe in 1:11,69 min. hinter dem Sieger Sven Schröter (SV Aegir Arnsberg/ 1:11,41 min.). Der Traum von einem weiteren Edelmetall wurde dann aber jäh zerstört. „Vor den noch von mir gemeldeten 50 Brust hat mich die Hexe geschossen und damit war kein Start möglich“, erzählte Steffen Schmolke von seinen Rückenproblemen.

Der Wittenberge Delphin zog eine für sich positive Jahresbilanz. „Ja, ich bin mit 2019 zufrieden. Besonders mit den DM in Karlsruhe und die Freiwasser-Wettkämpfe waren auch ok. Ich habe insgesamt nicht ganz so viel Zeit investiert wie zum Beispiel in 2017.“

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