Hallenfussball : Herberger-Tag stößt an Grenze

Obwohl hier in der Nähe des gegnerischen Tores hatte das Team der Grundschule Berge (M.) beim 0:6 gegen die Pritzwalker Jahnschüler keine Chance.  Fotos: Oliver Knoll
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Obwohl hier in der Nähe des gegnerischen Tores hatte das Team der Grundschule Berge (M.) beim 0:6 gegen die Pritzwalker Jahnschüler keine Chance. Fotos: Oliver Knoll

Fußballfest der Grundschulen in der Karstädter Löcknitzhalle erstmals mit 16 Teams

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21. Februar 2018, 22:07 Uhr

Die erneute Rekordbeteiligung von den Organisatoren mit viel Kraft gut gemeistert, eine gute Stimmung in der Karstädter Löcknitzhalle sowie die Titelverteidigung im Fußballfest der Grundschulen durch die Schule aus Karstädt – Der 5. Sepp Herberger-Tag knüpfte gestern nahtlos an seine vier gelungenen Vorgänger an.

„Mit diesmal 16 Teams haben wir die Grenze erreicht. Es war Schwerstarbeit, aber wir haben es geschafft“, sagte der Prignitzer Schulsportberater und DFB-Stützpunkttrainer Frank Dannehl, der dieses Turnier mit seinem Helferteam organisierte. Dazu gehörten die Turnierleitung mit Dieter Ewert und Klaus Fritz, die Jugendcoaches, die zusammen mit den Lehrern die jeweiligen Schulteams betreuten, die Schiedsrichter sowie der Karstädter Hallenwart Sven Möller, der die Spielstätte optimal vorbereitet hatte.

Beste Bedingungen also für die Kicker aus den 16 Teams. „Es freut mich, dass auch die kleinen Grundschulen aus Berge und Breese am Start sind“, erklärte Dannehl. Und die Breeser schafften immerhin den Sprung in das Viertelfinale. Die Berger Schüler schieden als Letzter ihrer Vorrundengruppe aus.

Das Endspiel gewann Titelverteidiger Karstädt durch ein 2:0 im Neunmeterschießen gegen die Pritzwalker Jahnschule. „Beide Mannschaften standen zurecht im Finale. Die Partie hätte aber auch umgekehrt enden können“, sah der Fußballtrainer Dannehl eine ausgeglichene Begegnung. Positiv überrascht zeigte er sich über Platz drei der Grundschule Putlitz.

Zum besten Spieler der Veranstaltung wurde Hans Zander von der Jahnschule Pritzwalk gewählt, zum besten Torwart Mattes Schlabach (Grundschule Karstädt) gekürt. Den Jonglier-Wettbewerb gewann Florian Teichmann (Groß Pankow) mit 68 Kontakten.

„Das Niveau ist schon etwas durchwachsen. Es ist aber auch deutlich zu merken, dass die am DFB-Stützpunkt trainierenden Spieler gut über die Schulen verteilt sind und den Begegnungen ihren Stempel aufdrücken“, meinte Frank Dannehl zur sportlichen Qualität des Turniers. Davon machten sich auch Martin Eismann, Cheftrainer des Fußball-Landesverbandes (FLB), und DFB-Stützpunkt-Koordinator Volkmar Kuhlee ein Bild. Ihr Augenmerk galt vor allem den Nachwuchskickern aus dem Stützpunkt.

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