Volleyball : Hart umkämpftes Spitzenspiel

Bad Wilsnacks Gordon Möllmann scheitert hier am Block von Rico Trömer von Wittenberge II.
Bad Wilsnacks Gordon Möllmann scheitert hier am Block von Rico Trömer von Wittenberge II.

Pritzwalk vergibt bei der 2:3-Niederlage gegen Spitzenreiter Lindenberge/Vehlow gleich drei Matchbälle

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16. November 2015, 07:52 Uhr

Am 4. Spieltag in der Volleyball-Kreisliga hat Spitzenreiter SpG Lindenberg/ Vehlow die Tabellenführung mit einem knappen Heimsieg gegen den Dritten, Pritzwalk, verteidigt. Zweiter ist das Überraschungsteam von Empor/Grün-Rot Wittenberge I.

Die erste Mannschaft der Elbestädter gewann ihr Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Perleberg II mit 3:0 (25:11, 25:19, 25:18). „Wir spielten sehr druckvoll, ließen die Perleberger nicht ins Spiel kommen“, so Wittenberges Maik Dieckmann nach dem Spiel. „Wir fanden im Angriff keine Mittel und auch unsere Stärke in der Feldabwehr konnten wir nicht ausspielen“, analysierte der Perleberger Thomas Schwartz.

Im Spitzenspiel empfing die SpG Lindenberg/Vehlow den VfV 68 Pritzwalk. Die Partie gewannen die Gastgeber knapp mit 3:2-Sätzen (21:25, 25:23, 13:25, 28:26, 15:12). „Es war das erwartet spannendes Spiel“, so Trainer SpG-Falko Dietsch. Der VfV hatte die bessere Spielanlage, Lindenberg/Vehlow die bessere Moral. Spielentscheidend war der vierte Satz. Die Pritzwalker hatten im gesamten Satz leichte Vorteile, konnten aber ihre drei Matchbälle nicht verwerten.

„Wir hatten nie aufgehört daran zu glauben, diesen Satz doch noch für uns entscheiden zu können. So ist es uns mit großer Leidenschaft und mit Hilfe der begeisterten Fans gelungen, gleich den ersten eigenen Satzball zum 2:2 zu verwandeln. Den Tiebreak konnten wir - wenn auch knapp - für uns entscheiden“, so Falko Dietsch.

Bad Wilsnack/Legde begann bei Empor/Grün Rot Wittenberge II den ersten Satz sehr konzentriert. Mit guten Aufgaben und starker Blockarbeit erspielten sich die Kurstädter eine 9:4-Führung. Erst nach einer Auszeit fanden die Wittenberger Gegenmittel und erspielten den 9:9-Ausgleich. Bis zum 20:20 wogte der Satz hin und her Nach 21 Minuten beendete Julia Eisenhuth mit einem „Leger“ den Satz zum 25:21 für Bad Wilsnack/Legde.

Im zweiten Durchgang fand Wittenberge besser ins Spiel (9:5). Mit fünf Punkten in Folge zum 18:8 legten die Wittenberger die Grundlage zum 25:16-Satzgewinn. Steffen Gehrke erspielte in dem Satz zehn Punkte. Die folgenden Sätze gewann Empor/Grün-Rot mit 25:18 und 25:16. Erfolgreichste Punktesammler waren Tobias Peuler (9) und Max Opitz (8). „Wir haben gekämpft, alles gegeben, aber Wittenberge war an diesem Tag einfach besser“, sagte Bad Wilsnack/Legdes Kapitän Christian Dumke.

Die TPBS Pritzwalk zeigte im Heimspiel gegen Perleberg I keinen Respekt und gewann den ersten Satz mit 25:11 Punkten. Gut erholt präsentierten sich die Perleberger im zweiten Satz, den sie mit 25:13 gewannen. Im dritten Durchgang bereiteten die Berufsschüler den Favoriten wieder erhebliche Probleme und gewannen mit 25:16.

Die Perleberger fingen sich aber wieder und entschieden die folgenden Sätze mit 25:19 und 15:9 für sich. „Es war ein gutes Spiel. Wir machten dem Gast das Leben schon ein wenig schwer“, sagte TPBS-Trainer Uwe Berg nach der 2:3 Niederlage.

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