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Fussball : Handspiel löst Lok-Bremse

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Veritas verliert etwas unglücklich mit 1:2 (0:1) gegen Brandenburg

von
erstellt am 05.Mai.2016 | 20:22 Uhr

Auch im sechsten Anlauf der gemeinsamen Zugehörigkeit zur Fußball-Landesklasse West gelang Veritas Wittenberge/Breese gegen Lok Brandenburg kein Sieg. Die Wittenberger verloren das Nachholspiel am späten Mittwochabend vor 180 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion etwas unglücklich mit 1:2 (0:1). Bereits morgen kann es die Veritas-Elf besser machen: Zum nächsten Heimspiel erwartet sie um 14 Uhr den ESV Lok Seddin.

Die Partie gegen Brandenburg ließ glückliche und ratlose Personen zurück. Glückliche Lok-Spieler, die mit den drei Punkten einziger Pritzwalker Verfolger bleiben und nach dem Brandanschlag auf ihr Sportlerheim zudem von Veritas eine kleine finanzielle Spende bekamen.

Ratlos war nach 45 Minuten Veritas-Trainer Jens Bartkowiak: „Ich konnte nicht sagen, warum wir zur Pause 0:1 zurücklagen.“ Schlecht war der Auftritt seiner Elf bis dahin nicht. Aber nicht zwingend genug und zu ungenau im Spielaufbau. So führte Lok durch einen schönen Freistoß von Eugen Klassen (15.)

Nach der Pause ein ganz anderes Bild. Veritas übte jetzt mächtig Druck auf das Lok-Gehäuse aus und spielte die Brandenburger – die das auch zugaben – fast schwindlig. Tobias Bober (59.) spitzelte das Leder zunächst am herauseilenden Lok-Keeper Nico Breuer vorbei und dann zum 1:1 ins Tor. Weitere Chancen blieben ungenutzt.

Zu diesem Zeitpunkt saß die Bremse bei der Lok-Elf richtig fest. Bei den Brandenburgern lief nicht viel. Das änderte sich erst, als nach einer unübersichtlichen Situation im Veritas-Strafraum Marc Michitsch für den bereits geschlagenen Torwart Martin Marx mit der Land auf der Linie rettete. Schiedsrichter Michael Path zeigte Michitisch die Rote Karte und Christopher Milbradt (77.) verwandelte den Elfmeter zum 1:2. Die Bremse war gelöst. Lok fuhr Richtung Sieg. Zwar sah Marco Radon noch Gelb-Rot (Ball weggeschlagen), doch mit Geschick und Glück überstanden die Gäste die letzte Drangphase der Platzherren.  

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