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Tischtennis : Gutklassige Konkurrenz zu stark

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Prignitzer schlagen sich bei 45. Auflage des Eisenbahnerturnier der Tischtennisabteilung des ESV Wittenberge trotzdem wacker

Bei der 45. Auflage des Eisenbahnerturniers der Tischtennisabteilung des ESV Wittenberge sicherten sich Mathias Hartz (Einheit Potsdam), Olaf Krüger (TSV Stahnsdorf/ Senioren I), Peter Mauermann (Neubrandenburg/Senioren II) und Simon Schneider (Stahnsdorf/Jugend) die Siegerpokale. „Das Turnier stand auf einem sehr guten Niveau. Die Prignitzer Aktiven haben sich gegen die gutklassige Konkurrenz achtbar geschlagen, auch wenn es für sie in keiner Klasse zum Einzug ins Halbfinale gereicht hat“, meinte Turnier-Mitorganisator Klaus Wendekamm nach Abschluss der rund neunstündigen Veranstaltung.

Knapp 100 Teilnehmer aus fünf Bundesländern fanden am Samstag den Weg in die Wittenberger OSZ-Halle. In der allgemeinen Klasse verabschiedeten sich Felix Goltz (Pritzwalker SV) und Kevin Beckendorf (ESV Wittenberge) als letzte Prignitzer in der Runde der letzten 32 aus dem Turnier. Während Goltz gegen Titelverteidiger Mathias Hartz (Einheit Potsdam) auf verlorenem Posten stand, unterlag Beckendorf etwas überraschend dem Wrestedter Linus Müller. Das erste Halbfinale präsentierte ein „Gigantenduell“. Der Potsdamer Hartz hatte es mit dem Stahnsdorfer Dr. Michael Schwarze zu tun. Hartz bestimmte deutlich das Spielgeschehen und zog ins Finale ein. Im anderen Halbfinale standen sich Markus Dulinski (SG Geltow) und überraschend Maik Herwig (TTV Einheit Potsdam) gegenüber. Der Geltower Favorit setzte sich mit 3:0 durch.

Doch im Finale erwies sich der kompromisslose Hartz als zu stark und gewann das Turnier, ohne auch nur einen einzigen Satz abgeben zu haben. Den dritten Rang sicherte sich Schwarze durch einen 3:1 Sieg gegen Herwig.

Bei den Senioren I (über 40) gab es keinen Prignitzer Starter, wobei die Frage ohnehin erlaubt sei, welcher der hiesigen Spieler den Seriensieger Olaf Krüger wohl hätte gefährlich werden können? Im aktuellen Feld konnte es niemand. Ohne Satzverlust spielte sich der Stahnsdorfer Seriensieger durch das Turnier, ließ im Halbfinale Sebastian Gatzke (VfL Schwerin) keine Chance. Im Endspiel kam es zum Duell mit Dauerrivale Klaus Birkner, der sich im Halbfinale knapp mit 3:2 gegen Rico Jost (VfL Schwerin) durchsetzte. Während Jost sich klar Rang drei sicherte, spielte Krüger im Finale unbeirrt weiter mit seinen gefühlvollen Topspins und gewann die Partie klar.

Auch bei den Senioren II (Ü55) zeigten die hiesigen Vertreter gute Leistungen, dennoch kam für Jürgen Zimmerling, Konrad Philipps (beide ESV Wittenberge) und Harald Hoffmann (SV Perleberg) im Achtelfinale das Aus. Seinen Vorjahreserfolg wiederholte der Neubrandenburger Peter Mauermann mit einem klaren Finalsieg gegen Vereinskamerad Christian Stratonowitsch.

In der Jugendklasse war in diesem Jahr ein besonders hohes Niveau zu beobachten. Nur den Zwillingen Ruben und Vincent Lau vom gastgebenden ESV gelang der Sprung ins Viertelfinale. Das Pech der Auslosung ließ Ruben auf seine Angstgegnerin vom SV Dreetz, Vanessa Gerloff, treffen. Auch dieses Mal erwies sich die Kaderspielerin als zu stark und siegte 3:1.

Eine starke Partie brachte Bruder Vincent an den Tisch. Er zwang den Stahnsdorfer und späterer Sieger der Konkurrenz, Simon Schneider, in den fünften Durchgang, Hier zog der Wittenberger dann den Kürzeren. In der Vorschlussrunde zeigte Ole Hoth (ESV Lok Rostock) Gerloff klar die Grenzen auf und zog ins Finale ein. Dort wartete der Stahnsdorfer Schneider, der das andere Halbfinale mit 3:1 gegen Elias Müller (SV Wrestedt-Stederdorf) gewann. Das Finale wurde eine klare Angelegenheit. Gecoacht vom Herren-Seriensieger Olaf Krüger steigerte sich Schneider noch einmal und gewann mit 3:0. Den dritten Platz belegte Gerloff.


Wiedersehen am 17. Dezember


„Ein Dank geht noch einmal an die Turnierleitung um Dennis Schwarz. Sie hat das Turnier sehr gut über die Bühne gebracht. Von den Gästen habe ich durchweg ein positives Echo erhalten“, vergaß Klaus Wendekamm nicht, sich bei den Machern im Hintergrund zu bedanken. Nächster Veranstaltungshöhepunkt beim ESV Wittenberge ist das Heinz-Günther-Gedächtnisturnier am 17. Dezember. „Da wird ein Großteil der diesmal mitwirkenden Spieler wieder mit dabei sein“, glaubt Klaus Wendekamm.  
 


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