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Leichtathletik : Gutes Pflaster für Rekorde

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Vorbereitungen zum 20. Sparkassen-Stadionfest im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion laufen auf Hochtouren

In knapp zwei Monaten, genauer am 30. April, steigt im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion die 20. Auflage des Sparkassen-Stadionfestes der Leichtathleten. Erhard Granzow, Vorsitzender des Kreisverbandes Leichtathletik Prignitz, wagt einen Blick zurück und voraus.

Nach der umfassenden Sanierung des Stadions gab es am 7. September 1996 das erste Fest. Vier Vereine und sechs Schulen folgten damals der Einladung des ESV Wittenberge. 120 Athleten traten zum Wettkampf an. Und auch die elektronische Zeitmessung, ein Novum zum damaligen Zeitpunkt, kam zum Einsatz. Die Ergebnisse in den Sprintdisziplinen belegten, dass der neue Tartanbelag besonders gut gelungen war.

So sprintete Andre Muhs bei den B-Jugendlichen die 100 Meter in 11,12s. Im 50m-Sprint blieb die Uhr für den 13-jährigen Peter Dannehl bei 6,87s stehen. Nadja Weller (AK 13) erzielte mit ihrer Zeit von 7,11 s eine Spitzenleistung.

Auch im Weitsprung wurde deutlich, was der Belag für die Anlaufschnelligkeit bot. Andre Muhs sprang 6,51m weit, Antje Bolz (AK 12) erreichte 4,61m, Nadja Weller siegte mit 4,58m und Peter Dannehl sprang mit 5,40m auf Platz eins. Für einen Paukenschlag sorgte Roger Weller (Jugend B), der den Speer 56,86m weit warf.

Das Sparkassen-Stadionfest, benannt nach dem Hauptsponsor, verzeichnete im vergangenen Jahr mit über 30 Vereinen und 385 Athleten eine Rekordbeteiligung. „Es hat sich herumgesprochen, dass hier gute Bedingungen herrschen“, meint Erhard Granzow. So wurden speziell im Sprintbereich oft neue Bestleistungen in Wittenberge erzielt. Die Stadionrekorde stehen auf hohem Niveau und sind oftmals auf Platz eins in den Bestenlisten Brandenburgs zu finden.

Die Organisatoren erhoffen sich nun für das Jubiläumsfest ähnlich große Teilnehmerfelder. Der erste Startschuss fällt für die Athleten der Altersklasse 7 bis hin zu den Alterssportlern um 10.30 Uhr. Einen Pokal für die beste Tagesleistung stellt der Bürgermeister der Stadt Wittenberge zur Verfügung. „Am Abend des 30. April laden wir alle ehemaligen Leichtathleten des ESV Wittenberge zu einem gemütlichen Treffen ein“ erzählt Erhard Granzow und bittet Interessierte um rechtzeitige Anmeldungen. „Das erleichtert uns die Vorbereitung.“

Sorgen bereitet den Verantwortlichen des Trainings-und Wettkampfbetriebs in letzter Zeit aber der Zustand des Tartanbelages, der nach 20 Jahren eine Erneuerung dringend nötig hat. Trotz der guten Pflege durch das Stadionpersonal sind viele Schadstellen ersichtlich. Der Hauptausschuss der Stadt Wittenberge konnte in seiner letzten Sitzung dazu keinen positiven Bescheid geben. 1996 gab das Land 1,1 Millionen D-Mark für den Stadionumbau, die Stadt Wittenberge legte 473.000 DM drauf. „Wir erwarten, dass die Stadt Möglichkeiten zum Erhalt der tollen Anlage findet“, so Granzow.

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