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Fussball : Gülitz verpasst mögliche Punkte

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Rot-Weiß unterliegt in Meyenburg mit 0:3 (0:0)

von
erstellt am 04.Mai.2015 | 07:49 Uhr

Vom Ergebnis her gelang dem Meyenburger SV Wacker die Revanche für die 0:3-Hinspielniederlage in der Fußball-Landesklasse West gegen Rot-Weiß Gülitz mit dem 3:0 (0:0) deutlich. Aber nur vom Resultat her. Was beide Teams den 164 zahlenden Zuschauern über eine Stunde lang spielerisch boten, war ziemlich dürftig. Auch das Fehlern der Meyenburger Christoph Raasch, Paul Berger, Oliver Machner und Tony Kipper sowie das von Thomas Schlinke bei Gülitz entschuldigt diese Leistung nicht.

Die beste Chance in der ersten Halbzeit hatte Kevin Berlin, der den Ball über den Gülitzer Torwart Roland Kelm hob, aber Torben Wiede kratzte das Leder noch von der Linie. Ansonsten gab es viel Stückwerk, kaum Spielfluss und selten Chancen. Viele Schussversuche und Freistöße gingen zum Teil weit am Kasten vorbei oder wurden leichte Beute der beiden Torhüter.

Wer eine Steigerung in der zweiten Halbzeit erwartet hatte wurde zunächst vor allem von Wacker sehr enttäuscht. Seltsam saft- und kraftlos, manchmal auch sogar lustlos sahen die Bemühungen aus. Hätten die Gäste in diesen gut 20 Minuten einmal überlegter gehandelt, hätten sie führen müssen. Aber Schüsse von Torben Wiede, Andy Wolgast und Patrick Gruel verfehlten das Tor ebenso wie die Schussversuche von Schmalfeld und Berlin auf Wacker-Seite.

Dann fiel die Vorentscheidung: Ein Eckball von Berlin flog in Richtung langer Pfosten. Dort bugsierten Ramon Schäfer und wohl der Innenpfosten das Leder zum 1:0 ins Tor (70.). Jetzt musste Gülitz hinten öffnen – ideal für das überfallartige Konterspiel der Meyenburger. Und so erhöhte der schön freigespielte Kevin Berlin zunächst auf 2:0 (78.) und sorgte in der Nachspielzeit mit dem 3:0 (90. + 4) für den Endstand.

„Es war ein sehr schmeichelhafter Sieg. Aber letzten Endes haben wir die drei Punkte. Mehr interessiert im Moment nicht. Aber in Lehnin müssen wir viel aktiver sein, wollen wir dort bestehen“, sagte Wacker-Trainer Raimund Mir. Seinem Gegenüber Marian Teske schmerzte das 0:3 sehr: „Wir haben zu viele Chancen versemmelt, sind unglücklich in Rückstand geraten und anschließend zwei mal ausgekontert worden. Eine sehr unglückliche und unnötige Niederlage.“  

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