Fußball Landesklasse West : Gülitz kassiert ein halbes Dutzend

Der Gülitzer Andy Wolgast (r.) wird hier vom zweifachen Veritas-Torschützen Tobias Bober bedrängt.
Der Gülitzer Andy Wolgast (r.) wird hier vom zweifachen Veritas-Torschützen Tobias Bober bedrängt.

Rot-Weiß verliert letztes Heimspiel 0:6 gegen Wittenberge/Breese / Gerloff, Jahnke und Dabirifahd verlassen Gülitz, Töpfer geht bei Veritas

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05. Juni 2016, 23:19 Uhr

Das letzte Prignitzer Derby in der Fußball Landesklasse West 2015/16 nahm einen deutlichen Ausgang. Rot-Weiß Gülitz unterlag vor rund 100 Zuschauern dem FSV Veritas Wittenberge/ Breese klar mit 0:6 (0:1).

Die Begegnung begann ausgeglichen. Die erste Chance hatte der Gast durch einen Freistoß von Tobias Bober, aber der Gülitzer Torhüter Oliver Hoffmann verhinderte einen Rückstand. In der Folge hatten die Gülitzer durch Stephen Wiede und Andy Wolgast Chancen zur Führung. Die erzielte auf der Gegenseite etwas glücklich Tobias Bober (32.). Mit der Hilfe des Hinterkopfs des gut agierenden Schiedsrichters Chris Krassowski landete sein Schuss zum 0:1 im Netz der Gülitzer.

Die Rot-Weißen versuchten nach der Pause sofort Druck aufzubauen, aber mussten schnell einen entscheidenden Dämpfer hinnehmen. Nach einer scharfen Hereingabe von Minas Pogosjan ließ Oliver Hoffmann den Ball nach vorne abklatschen. Frederik Töpfer (49.) nutzte diesen Fehler und markierte mit dem 0:2 die Vorentscheidung. Die Gülitzer versuchten noch einmal alles. Aber Marvin-Peer Jahnke, der in der kommenden Saison in Meyenburg sein Glück versuchen wird, vergab einen Strafstoß. Auch Andy Wolgast und Patrick Gruel ließen Gelegenheiten zum Anschluss liegen.

Mit dem Doppelschlag durch Philipp Petraschek zum 0:4 (68., 70.) waren die Messen gesungen. Die Wittenberger zeigten sich effektiv und nutzten nahezu jeden Gülitzer Fehler konsequent. Tobias Bober (75.) und Christoph Nitsche (89.) machten den 0:6-Endstand perfekt. Die Gastgeber scheiterten auch mit ihren letzten Bemühungen am gut aufgelegten Martin Marx.

Aus Gülitzer Sicht geht dieser Triumph vollkommen in Ordnung, obwohl manche Szenen gerade von der Veritas-Auswechselbank sehr exklusiv bewertet und grotesk kommentiert wurden. „Wir haben das ordentlich durchgespielt und verdient gewonnen. Die Partie hätte kippen können, wenn Gülitz beim Stand von 0:2 den berechtigten Elfmeter verwandelt hätte“, sagte Veritas-Trainer Jens Bartkowiak.

Neben Marvin-Peer Jahnke – so hieß es aus den Gülitzer Reihen – werden zwei weitere Spieler die Rot-Weißen verlassen. Sinan Dabirifard zieht es in Richtung Wittenberge, Chris Gerloff wohl zu Einheit Perleberg. Auch die Wittenberger melden einen Abgang: Frederik Töpfer wird in der kommenden Saison ebenfalls für Perleberg spielen. Das wurde aus Veritas-Kreisen bestätigt.  



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