Gülitz erledigt Hausaufgaben

Dieser Kopfball des Gülitzers Stephen Wiede  (l.) berührte die Latte des Rhinow/Großderschauer Tores.
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Dieser Kopfball des Gülitzers Stephen Wiede (l.) berührte die Latte des Rhinow/Großderschauer Tores.

Kicker des SV Rot-Weiß dürfen nach 4:2 gegen Rhinow/Großderschau weiter auf Klassenerhalt hoffen / Starke erste Hälfte der Gastgeber

svz.de von
28. Mai 2017, 22:04 Uhr

Der SV Rot-Weiß Gülitz hat seine Pflichtaufgabe erfüllt und im Kampf um den Klassenerhalt drei wichtige Punkte geholt. Die Elf besiegte den SV Rhinow/Großderschau mit 4:2 (4:0) und liegt nur noch einen Zähler hinter dem TSV Treuenbrietzen auf Nichtabstiegsplatz 13.

Die Gülitzer begannen die Begegnung gegen personell dezimierte Gäste schwungvoll. Vor allem nach Eckbällen entstand Gefahr. Der erste Versuch von Stephen Wiede landete noch neben dem Tor, sein zweiter touchierte die Oberkante der Latte. Dann unterlief Gäste-Torhüter Moris Adler eine Flanke und Minas Pogosjan (12.) nickte am zweiten Pfosten den Ball ohne Probleme zum 1:0 ein. Mit dieser Führung im Rücken blieben die Gastgeber druckvoll.

In der 20. Minute erzielte erneut Minas Pogosjan das 2:0 – ein Traumtor. Er traf nach einer Vorlage von Martin Dolling spektakulär per Seitfallzieher. Den möglichen Hattrick von Pogosjan verhinderte kurz darauf Moris Adler (31.).

Die letzten zehn Minuten vor der Pause entwickelten sich zu einem Fest für die Platzherren. Andy Wolgast (36.) zog aus 20 Metern ab und traf mithilfe des Innenpfostens zum vorentscheidenden 3:0. Beim schönsten Spielzug der ersten Halbzeit hatten die Gäste Fortuna auf ihrer Seite. Patrick Gruel setzte das Leder nach einer tollen Kombination über Minas Pogosjan nur an den Pfosten. Trotzdem durften die Prignitzer kurze Zeit später wieder staunen. Stephen Wiede bekam den Ball unfreiwillig vom Gegner und zog aus zentraler Position ab. Der Schuss des Mittelfeldspielers aus 25 Metern glich einem Strich und schlug zum 4:0 unter der Latte ein.

In der zweiten Hälfte stellten die Gastgeber ein wenig um und die Elf musste den hochsommerlichen Temperaturen Tribut zollen. So kamen die Gäste nach einem individuellen Fehler zu ihrer ersten Chance durch Tony Bessert. Dann zeigten die Gastgeber wieder eine schöne Kombination. Patrick Gruel setzte den eingewechselten Tony Hoppe perfekt ein. Dieser spielte den Ball uneigennützig in die Mitte zum einlaufenden Martin Rogge, der diese hundertprozentige Gelegenheit aber nicht nutzen konnte (69.).

Nicht nur im Angriffsspiel ließ die Konzentration der Gülitzer nach. Auch in der Defensive war Kräfteverschleiß zu merken. Diesen Umstand nutzen die Gäste durch Florian Fode (79.) und Fabian Sachs (88.) zum 4:2.

Insgesamt siegten die Gülitzer hochverdient und verpassten durch die mangelnde Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit einen höheren Erfolg. Am kommenden Wochenende treten die Gülitzer im Nachholspiel bei Lok Potsdam an.  



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