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HANDBALL : Großer Kampf wird nicht belohnt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

PHC Wittenberge verliert Heimspiel gegen TSG Lübbenau 30:33 (13:17)

von
erstellt am 22.Jan.2017 | 22:57 Uhr

Trotz einer starken kämpferischen Leistung in der 2. Halbzeit gingen die Handballer des PHC Wittenberge im Brandenburgliga-Heimspiel gegen die TSG Lübbenau 63 leer aus. Nach 60 Minuten lautete die Bilanz: Die Prignitzer verschliefen die erste Hälfte völlig , die Gäste nutzten das rigoros aus und gewannen am Ende völlig verdient 33:30 (17:13). Während die Spreewälder mit dem Sieg Platz 4 behaupteten, rutschten die Prignitzer auf Rang 10 ab und müssen weiter um den Klassenerhalt bangen.

Dabei begann die Partie aus Wittenberger Sicht vielversprechend. Irek Kaczmarczyk und Christian Walenciak trafen zur 2:0-Führung. Kurz darauf glichen die Spreewälder jedoch zum 4:4 aus. Die Männer von Trainer Rene Nolde gingen mit einer kompromisslosen, aggressiven Deckung zu Werke, störten den wurfgewaltigen PHC-Rückraum früh. Die eigenen Angriffe trug Lübbenau konsequent vor. Allen voran der an diesem Tag kaum zu haltende Henrik Wahnschaffe wurde immer wieder gut in Szene gesetzt und erzielte neun Tore für die Gäste.

Nach 20 Minuten lag der PHC 9:12 zurück. Treffer von Martin Giske hielten das Team von Trainer Marcin Feliks im Spiel. Doch viele Fehler in der Abwehrarbeit machten die gut herausgespielten Tore im Angriff immer wieder zunichte. Für die Zuschauer enttäuschend ging einem 13:17 in die Kabine.

Nach der Pause nahmen sich die Prignitzer vor, mit einer anderen Einstellung in der Abwehr und Kampf wieder ins Spiel zu finden. Das gelang zunächst nicht. Die Lübbenauer spielten weiter abgezockt und warfen bis zum 16:20 zumeist leichte Tore. Doch jetzt kämpfte sich der PHC mit dem wieder stark haltenden René Jahns im Rücken heran. Insbesondere der siebte Feldspieler brachte in dieser Phase den Erfolg. Beim 20:21 waren die Wittenberger dran. Der Ausgleichstreffer fiel aber nicht. Mehrere Möglichkeiten beim 22:23, 24:25 und 25:26 blieben erfolglos. Entweder trafen die PHCer nur das Gebälk oder scheiterten fahrlässig am Gäste-Schlussmann.

Lübbenau nutzte das erneut, fünf Minuten vor dem Ende stand es 27:30. Der PHC steckte nicht auf. Tore von Christian Walenciak, Bastian Prieß und Chris Rosentreter vom Siebenmetertpunkt konnten jedoch die 30:33-Niederlage nicht verhindern.

Dennoch gab es auch Positives: Patrick Cesla und Tobias Jüchert setzten auf den Außenpositionen gute Akzente, boten sich bei Trainer Marcin Feliks für weitere Spielzeiten an. Vielleicht am 11. Februar. Dann bestreitet der PHC seine nächstes Spiel. Wieder vor den eigenen Fans in der OSZ-Halle. Zu Gast ist der Tabellenzweite Lausitzer Handballclub Cottbus II. Eine Mannschaft, mit der die Wittenberger aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen haben.  




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