Große Kugel und kleine Bälle

Die Tischtennis-Mädchen des Marie-Curie-Gymnasiums verpassten zwar den Sprung zum Bundesfinale knapp, durften aber stolz auf Bronze beim Landesfinale sein.
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Die Tischtennis-Mädchen des Marie-Curie-Gymnasiums verpassten zwar den Sprung zum Bundesfinale knapp, durften aber stolz auf Bronze beim Landesfinale sein.

Kandidaten bei der Sportlerwahl: Keglerin Marianne Wilke und die Wittenberger Tischtennis-Mädchen

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14. Dezember 2018, 23:00 Uhr

Die Suche nach den Prignitzer Sportlern 2018 läuft. Insgesamt 24 Sportler, Mannschaften sowie Trainer und Funktionäre (siehe Liste auf dieser Seite) stehen auf der Kandidatenliste und starten bei der Umfrage in der Prignitz in den fünf Kategorien Sportler, Nachwuchssportler, Mannschaft, Nachwuchsteam sowie Trainer/Übungsleiter/ Betreuer. Veranstaltet wird die Wahl vom „Prignitzer“. Es ist die einzige Wahl im Kreis, in der allein Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit ihrem Votum (Stimmzettel) den Ausgang entscheiden. Einsendeschluss für die Stimmzettel ist der 20. Januar 2019 (Poststempel). Heute stellen wir Ihnen zwei weitere Kandidaten unserer Umfrage näher vor.

Marianne Wilke von der Spielgemeinschaft Prignitz geht in der Kategorie Sportler/Sportlerin an den Start. Die Keglerin zählt in ihrer Sportart und Altersklasse zu den Besten in Deutschland. Sie fuhr als Dritte der Landesmeisterschaften zu den deutschen Titelkämpfen im Dreibahnenspiel nach Wolfsburg. Dort lag sie nach 301 Holz auf Bohle und den 254 Holz auf Schere nach zwei Disziplinen auf Medaillenkurs. Auf der in der Region kaum gespielten Classicbahn (223) verlor die Prignitzerin etwas an Boden, sicherte sich mit insgesamt 778 Holz aber die Bronzemedaille.

Mit ihren Teamkolleginnen von der SpG Prignitz schaffte Marianne Wilke den Wiederaufstieg in die Landesliga. Bei Ländervergleichsspielen belegte sie mit der Auswahl Brandenburgs den zweiten Platz und erzielte dabei den Bestwert des gesamten Teilnehmerfeldes.

Die Tischtennismädchen des Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums sind in der Kategorie Nachwuchsmannschaft nominiert. Der ganz große Wurf – zum zweiten Mal nach 2016 das Bundesfinale im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im April in Berlin zu erreichen – blieb den jungen Damen in der Wettkampfklasse (WK) II verwehrt. Beim Landesfinale von Brandenburg in Cottbus scheiterten die jungen Damen denkbar knapp und belegten Rang drei.

Es ging sehr eng zu. In zwei verschiedenen Spielen hatten die von Lehrer Mario Geidel betreuten Wittenbergerinnen in jeweils einem Ballwechsel das Nachsehen. Die Folge: Die Partien gegen das Fläming-Gymnasium Bad Belzig und gegen die späteren Landesmeister und Bundesfinalteilnehmer vom Prenzlauer Scherpf-Gymnasium gingen 4:5 verloren. Mit dem 5:4 gegen das Strittmatter-Gymnasium Spremberg holten sich die Prignitzerinnen zumindest den 3. Platz.

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