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Leichtathletik : Goldiger Start in die Freiluftaison

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

18. Sparkassen-Stadionfest des ESV Wittenberge mit Teilnehmerrekord. 17 Siege für LG Prignitz im Nachwuchsbereich

von
erstellt am 06.Mai.2014 | 07:52 Uhr

Eine Rekordbeteiligung von fast 340 Teilnehmern, Stadionbestmarken, persönliche Bestleistungen, eine sehr gute Organisation, beste Wettkampfbedingungen – das alles machte 18. Sparkassen-Stadionfest des ESV Wittenberge zu einem gelungenen Auftakt der Leichtathletik-Freiluftsaison. Aus 28 Vereinen und zwei Grundschulen kamen 339 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in das Ernst-Thälmann-Stadion. Das bedeutete wiederum eine Steigerung gegenüber den vergangenen Jahren. Und die Aktiven nutzten die Bedingungen zu Stadionrekorden.

Claudia Hillenhagen (1. LAV Neustrelitz) sorgte im Dreisprung der Jugend B mit 11,04m für einen Rekord. In der AK 14 warf Luisa Raffelt (VfL Rathenow) den Speer 36,88m. Fin Ole Helbig (SC Potsdam) setzte im Diskuswurf der AK 13 mit 34,79m eine neue Bestmarke. Zur Freude des ESV Wittenberge schraubte Elias Labus in der AK 12 den Rekord im Kugelstoßen von Stefan Brandler aus dem Jahr 1989 gleich um 77 cm nach oben. Die Weite von 11,39m bedeutete neuer Stadion- und auch Kreisrekord. Das wurde belohnt. Elias Labus erhielt den vom Bürgermeister der Stadt Wittenberge gestifteten Pokal für die wertvollste Leistung des 18. Stadionfestes.

Andere Leichtathletiktrainer aus dem Kreis lobten die Veranstaltung. Udo Brandl (SSV Einheit Perleberg) und Axel Richert (SC Hertha Karstädt) freuten sich „über die hier vorhandenen vielen Möglichkeiten für die Athleten, gleich in mehreren Disziplinen zu starten“. Was die Prignitzer zur Formüberprüfung nutzten. „Sie sind sehr gut über den Winter gekommen. Lea Bahl hat gleich über die 100 Meter eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt“, antwortete Udo Brandl auf die Frage nach dem Leistungsstand.

Vier Vereine sammelten die meisten Erfolge im Nachwuchsbereich: Die LG Prignitz, PSV Neustrelitz, VfL Rathenow, TSV Chemie Premnitz und VfL Brandenburg lagen bei den Kindern und Jugendlichen mit 13 bis 17 Goldmedaillengewinnen vorn. Im Erwachsenenbereich – dort hat die Anzahl der Starter erfreulicherweise zugenommen – fielen besonders die LG Altmark, SV IGL Schöneiche und TSV Chemie Premnitz auf.

„Ich bin mit der Veranstaltung zufrieden. Es ist kein Verein und keine Schule ohne Goldmedaille nach Hause gefahren“, freute sich Organisator Erhard Granzow. Er (und sein Team) hätte ebenfalls Edelmetall verdient gehabt. Denn in wenigen Tagen musste er 30 Kampfrichter organisieren, um alle Wettkämpfe mit dann insgesamt 40 Richtern zu besetzen. Das gelang.

Ein Sieg gelang Antonia Schlieker vom VfL Brandenburg im Hochsprung der W15 mit 1,50 m. Und die junge Athletin ließ sich von nichts stören. Auch nicht von der eigenen Mutter. Die forderte ihre Tochter, die gerade zu einem Versuch anlaufen wollte, auf zu warten. Um schnell den Fotoapparat aus der Jacke zu holen. Gesagt, getan…

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