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Ringen : Goldener Auftritt der ESV-Ringer

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger holen bei Landesmeisterschaften im freiem Ringkampf gleich drei Titel und belegen Rang vier in der Teamwertung

Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der E-, D- und C-Jugend im freiem Ringkampf gab es gleich drei Titel für die Mattenfüchse aus Wittenberge. Hinter dem RC Germania Potsdam (124 Punkte), Luckenwalde (85) und Frankfurt/Oder (71) belegten die Wittenberger (35) den vierten Platz in der Mannschaftswertung. Insgesamt waren 129 Athletinnen und Athleten aus neun Vereinen in Potsdam am Start.

Der jüngste und leichteste ESV-Ringer, Abdul Malik Baitaev, kämpfte in der E-Jugend bis 19 kg. Er besiegte im Finale Vivien Koinzack aus Cottbus mit 4:0 und wurde nach 2016 erneut Landesmeister. Auch Vorjahressieger Magomed Zakriev wollte seinen Titel verteidigen und startete in der D-Jugend bis 34 kg. In seinen Poolkämpfen schulterte er alle seine Gegner in der ersten Runde und stand im Finale Henrick Scheddin (1. Luckenwalder SC) gegenüber. Mit einem doppelten Beinangriff und anschließenden Armhebel schulterte er auch diesen Gegner und verteidigte damit auch seinen Titel.

Spannend und mit dem glücklichen Ende für den ESV ging es im A-Pool der C-Jugend bis 34 kg, in dem Fabrice Krüger antrat zu. Nach zwei Siegen im Pool verlor Fabrice gegen Jonas Eberwein (Luckenwalde) nach vier Minuten Kampfzeit knapp mit 12:14 Punkten. Somit war der direkte Einzug ins Finale für den Elbestädter erst einmal versperrt und er brauchte Schützenhilfe. Diese bekam Krüger von Oliwier Albrecht vom RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder, der Eberwein besiegte und anschließend gegen den Wittenberger verlor. Damit hatten sich die drei Athleten gegenseitig besiegt, aber im direkten Vergleich reichte es für den Prignitzer zum Poolsieg.

Im Finale trat Fabrice Krüger dann im roten Trikot Maurice Paßow aus Luckenwalde gegenüber. Vom Finaleinzug beflügelt verwies Fabrice den Ringer aus der Lindenstadt auf den zweiten Platz und sicherte den Landesmeistertitel. Die Bronzemedaille erkämpfte sich Devin Döring, der sich im kleinen Finale gegen seinen Vereinskameraden Luis Finke durchsetzte.

Zu einem Geschwisterduell kam es in der C-Jugend bis 31 kg. Michelle Brendike trat gegen ihren Bruder Kevin Brendike um Platz fünf an. Hier hatte Michelle die besseren Argumente und verwies ihren Bruder auf Rang sechs. Die ESVer Miley Henke (25 kg / E-Jugend), Dino Henke (27 kg/ E-Jugend) und Lea Sophie Walter (23 kg/E-Jugend)belegten in ihren Gewichtsklassen vierte Plätze und trugen somit zum guten Mannschaftsergebnis bei.

Auch die beiden Kampfrichter Alicia und Christoph Speck vertraten den ESV Wittenberge würdig auf ihren Matten.  

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