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Schiessen : Gilde mit bester Bilanz seit 2007

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Schützen gewinnen fünf Medaillen bei DM in München. Lucas Nicolai verteidigt Deutschen Meistertitel

von
erstellt am 03.Sep.2014 | 10:43 Uhr

Insgesamt 18 Sportler der Wittenberger Schützengilde hatten sich für die Deutschen Meisterschaften im Sportschießen in München qualifiziert. Einige davon in mehreren Disziplinen, so dass sie 30 Starts zu absolvieren hatten. Während die Erwachsenen und Junioren knapp die Medaillen verpassten, konnten die Sportlerinnen und Sportler der Schüler- und Jugendklasse mit einer Gold- und vier Bronzemedaillen auf das beste Gesamtresultat seit 2007 verweisen.

Lucas Nicolai legte mit der Mehrschüssigen Luftpistole als amtierender Deutscher Meister vor und es wurde ein Start-Ziel-Sieg (wie bereits gemeldet). Er ließ in der Schülerklasse nur eine einzige Klappscheibe von 30 stehen und gewann souverän die Goldmedaille. Er verteidigte damit seinen Titel. Um Platz 2 mussten gleich sechs Schützen stechen, alle hatten 27 Treffer. Conrad Winkler war das erste Mal in München dabei und konnte mit seiner Platzierung im vorderen Drittel des Starterfeldes ebenfalls ganz zufrieden sein.

Bei den Mädchen dieser Klasse ließ die sonst hervorragend schießende Lea-Sophie Krischowski bei einer Serie gleich drei Scheiben stehen. Das kostete die Goldmedaille. Am Ende musste sie mit 25 Treffern um Bronze stechen, gewann aber dort und holte ihr erstes Edelmetall bei Deutschen Meisterschaften überhaupt. Das gute Ergebnis wurde komplettiert durch Lara Gerlieb, Johanna Bethke und Alina Voß, die die Plätze 8, 11 und 15 belegten. Besondere Achtung verdient Alina Voß, die erst seit 4 Monaten trainiert und es bereits bis zu den Titelkämpfen brachte.

In der Disziplin Luftpistole Schüler lief es für Lucas Nicolai nicht ganz so gut. Eine „6“ als erster Wertungsschuss machte die Medaillenhoffnungen sehr früh zunichte. Trotzdem wurde er in einem sehr starken Starterfeld noch Fünfter. Bei den Mädchen stellte Johanna Bethke ihre persönliche Bestleistung ein und wurde Neunte. Gemeinsam mit Lea-Sophie Krischowski und Lucas Nicolai gewann sie als Mannschaft I der Wittenberger Schützengilde mit Bronze nach den Mannschaften von Frankfurt/Oder und dem SV Anderlingen gab es eine weitere Medaille für die Elbestadt. Damit ist fast ein kleiner Fluch gebrochen: mit der Mannschaft Schüler Luftpistole gab es die letzte bundesdeutsche Medaille für die Wittenberger bereits im Jahre 2002, damals durch Dana Behm, Vivien Bruß und Sören Kieke, die Silber gewannen. Die zweite Wittenberger Mannschaft mit Alec Kohlhase, Lara Gerlieb und Nick Elfner blieb etwas unter den Erwartungen und belegte Platz 15.

Mit der Mehrschüssige Luftpistole ging Julia Neumann in der Jugend das erste Mal bei Deutschen Meisterschaften an den Start. Leider leistete sie sich zwei kleine Patzer in der vierten und fünften von zwölf Serien. Dadurch landete sie gemeinsam mit Verena Bauer aus Bayern auf Platz 3 und musste, wie vorher schon Lea-Sophie, ins Stechen. Nach mehreren Serien setzte sich Julia mit 4:3 Treffern durch und gewann mit Bronze Medaille Nummer vier für Wittenberge.

Am folgenden Tag setzte Julia Neumann mit der Sportpistole ein Achtungszeichen. Mit neuer persönlicher Bestleistung, die sie um gleich 10 Ringe steigerte, was bei Deutschen Meisterschaften eher ungewöhnlich ist, gewann sie eine weitere Bronzemedaille. Mit der Sportpistole bei den Herren verpasste Steffen Schröder um wenige Ringen den Medaillenrang. Er wurde Sechster. Ähnlich erging es der Mannschaft, die durch Karlo Pretzat und Matthias Hofmann komplettiert wurde, mit Rang fünf. Das bedeutet jedoch im Vergleich zu den Vorjahren, wo sich das Team nicht einmal zu den Meisterschaften qualifizieren konnte, eine deutliche Steigerung.

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