Handball : Getrennte Wege, gemeinsames Ziel

Ohne drei Stammspieler reist das PHC-Team heute nach Wünsdorf.
Ohne drei Stammspieler reist das PHC-Team heute nach Wünsdorf.

Auf die Prignitzer Handballteams PHC Wittenberge und Blau-Weiß Perleberg warten heute Auswärtsaufgaben

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22. März 2014, 07:36 Uhr

Das Wort Keller begleitet heute die Handballer des PHC Wittenberge und des SV Blau-Weiß Perleberg auf ihren Auswärtsfahrten. Die Wittenberger reisen zu einem Brandenburgliga-Kellerkind: zum Tabellenvorletzten MTV Wünsdorf 1910. Die Partie in der Paul-Schumann Sporthalle wird um 17 Uhr angepfiffen. Bereits eine halbe Stunde früher, um 16.30 Uhr, beginnt für Blau-Weiß Perleberg das Verbandsliga-Kellerduell bei der SG Westhavelland in der Sporthalle an der Schopenhauerstraße in Rathenow.

„Das wird für uns eine schwere Aufgabe. Wünsdorf wird alles versuchen, Punkte gegen den Abstieg zu holen“, sagte Ingo Lipinski, Vize-Präsident des PHC Wittenberge, zum heutigen Gegner. Und Zähler gegen den Abstieg brauchen die Wünsdorfer wahrlich. Mit 9:25 Punkten belegen die Gastgeber derzeit den zweiten Abstiegsrang neben Schlusslicht Finsterwalde (2:32). Der MTV ist zwar in Reichweite der vor ihm platzierten Mannschaften HC Bad Liebenwerda (10. Platz/ 10:24 Punkte), SSV Falkensee (9./10:24), HSG Schlaubetal (8./12:22) und SV Lok Rangsdorf (8./12:22), doch die Heimbilanz von gerade einmal zwei Siegen vor eigenem Publikum macht nicht gerade sehr viel Mut.

Für die PHC-Spieler bedeutet das im Umkehrschluss: Bei momentan neun Punkten Vorsprung auf Wünsdorf wäre den Prignitzern schon bei einem Unentschieden auch rechnerisch der Klassenerhalt sicher. Denn neun Zähler sind in dann noch vier Spielen nicht mehr aufzuholen.

Allerdings fahren die Wittenberger wieder personell geschwächt in den Zossener Ortsteil. „Martin Hückel ist für dieses Spiel noch gesperrt, Basti Prieß ist auf einer Studienfahrt und Mathias Richter fehlt berufsbedingt“, erklärte Ingo Lipinski. Das Hinspiel im November endete 30:30, dabei machte der PHC in der Schlussphase einen Drei-Tore-Rückstand wett.

Ein Erfolgserlebnis strebt – wie der PHC – auch Verbandsligist SV Blau-Weiß Perleberg bei der SG Westhavelland an. Die Gastgeber, Tabellenelfter, und die Perleberger auf Rang neun treffen sich zu einem Kellerduell. „Wir wollen dort schon etwas holen“, gibt der Perleberger Trainer Jörg Domagala die Marschrichtung vor.

Die rund dreiwöchige Pause haben die Blau-Weißen gut genutzt, nach Aussage des Trainers wurde gut trainiert. Aber nicht nur das macht den Perlebergern Hoffnung, dass der Vergleich diesmal besser endet als bei der 29:38-Niederlage im Hinspiel in der Rolandhalle: „Wenn wir so spielen wie bei der knappen 34:35-Niederlage beim Spitzenreiter Altlandsberg, dann ist mir nicht bange“, meinte Jörg Domagala. Verzichten muss er heute aus beruflichen Gründen auf Sören Dieme und Danilo Helmdach.

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