Fussball : Gerigk-Tor lässt Einheit jubeln

Einheit-Abwehrspieler Frederik Töpfer (2. v. r.) bei einem seiner Vorstöße in den gegnerischen Strafrau im Kopfballduell mit zwei Wittstocker Akteuren.
Einheit-Abwehrspieler Frederik Töpfer (2. v. r.) bei einem seiner Vorstöße in den gegnerischen Strafrau im Kopfballduell mit zwei Wittstocker Akteuren.

Perleberg besiegt Hansa Wittstock mit 1:0

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08. März 2020, 20:07 Uhr

Der kleine Lauf des SSV Einheit Perleberg in der Fußball-Landesliga hält an. Mit dem 1:0 (1:0)-Erfolg gegen Hansa Wittstock schraubte die Elf ihre Bilanz nach der Winterpause auf sieben Punkte aus drei Spielen und vergrößerte den Abstand zu den Abstiegsrängen.

„Es war halt ein Derby. Insgesamt gesehen ist unser Sieg schon verdient. Wir sind jetzt seit sechs Spielen ungeschlagen. Das hat sich sich die Mannschaft toll erarbeitet“, sagte ein zufriedener Einheit-Trainer Maik Arndt über die geglückte Revanche für die seinerzeit unglückliche 0:1-Hinspielniederlage: „Diese Punkte haben wir jetzt in die Prignitz zurückgeholt.“

Bis dahin war es aber ein hartes Stück Arbeit vor den 165 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Jahnsportpark. Es war eine hektische und zerfahrene Begegnung. Spielerisch keine Augenweide. „Aber wir haben das in der ersten Halbzeit gut gemacht. Zwei gute Torchancen gehabt und auch das Tor war schön herausgespielt. Hinten haben wir nichts zugelassen“, fasste Maik Arndt zusammen.

Der Treffer der Tages entstand nach einem schnellen Umschalten der Platzherren im Mittelfeld. Lewin Neukirch war auf der linken Seite ziemlich frei, zog mit dem Ball in Richtung Grundlinie, passte dann aber zurück an die Strafraumgrenze. Dort stand Veit Gerigk, der das Leder halbhoch an den Innenpfosten zum 1:0 (2:1) einschoss. Wenig später scheiterte Tristan Balk in einer Eins-gegen-Eins-Situation an Hansa-Keeper Kevin Apitz.

Nach der Pause änderte sich das Bild. Die Hansa-Elf wurde stärker. „Es war klar, dass die Wittstocker in der zweiten Halbzeit drauf gehen würden. Aber wir haben gut dagegen gehalten“, meinte der Einheit-Coach, der sein Team jetzt nur noch selten aus der eigenen Hälfte herauskommen sah.

In der Schlussphase wurde es noch einmal sehr hektisch. „Zunächst wird Lewin Neukirch im Strafraum gefoult. Das war ein klarer Elfmeter. Im Gegenzug wird dann ein Wittstocker in unserem Strafraum gefoult. Auch das war ein Elfmeter. Aber der Schiedsrichter hat in keiner der beiden Situationen gepfiffen“, beschrieb Maik Arndt die Szene. Der kurz darauf selbst im Mittelpunkt einer Szene stand: Der Perleberger Coach handelte sich wegen Meckerns nach einer Gelben noch die Gelb-Rote Karte von Referee Sebastian Ehmke ein. Dann war Schluss und die Gastgeber feierten ihren hart erkämpften Sieg. Bezahlen mussten sie ihn mit der Verletzung von Lukas Scharpenberg, der nach einem Foul ausgewechselt werden musste. Diagnose: Eventuell ein Zehenbruch.

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