Brandenburgliga Handball : Gegner gleich den Schneid abkaufen

Eine aggressives Abwehrarbeit, wie hier von Martin Giske (r.) und Martin Hückel praktiziert, soll für den PHC auch morgen gegen Falkensee der Schlüssel zum Erfolg sein.
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Eine aggressives Abwehrarbeit, wie hier von Martin Giske (r.) und Martin Hückel praktiziert, soll für den PHC auch morgen gegen Falkensee der Schlüssel zum Erfolg sein.

Brandenburgliga-Handballer vom PHC Wittenberge empfangen morgen (16 Uhr) den SSV Falkensee in der OSZ-Halle

svz.de von
07. Dezember 2013, 00:34 Uhr

Zu ungewohnter Zeit, am Sonntag um 16 Uhr, haben die in der Handball-Brandenburgliga spielenden Männer vom Prignitzer Handball-Club (PHC) Wittenberge ihren letzten Heimauftritt in diesem Jahr. Zu Gast in der OSZ-Halle ist der SSV Falkensee, derzeit mit 4:12 Punkten Tabellenzehnter.

Bisher haben sich die Männer des Trainerduos Detlef Bebber/Gunnar Beuthling als Aufsteiger mehr als wacker in der neuen Liga geschlagen. Sieht auch Gunnar Beuthling so. „Wir sind auf jeden Fall mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden. Die Jungs haben sich bisher fantastisch geschlagen. 10:6 Punkte sind absolut mehr, als wir vorher erwartet haben. Die Mannschaft kann stolz darauf sein, dass sie so gut da steht.“

Momentan ist es der sechste Tabellenplatz. Allerdings haben die Elbestädter den guten Leistungen zuletzt auch immer wieder Tribut zollen müssen. Mehrfach mussten verletzungsbedingte Ausfälle kompensiert werden oder schleppten sich angeschlagene Spieler durch die Partien.

Das wird auch morgen gegen den auswärts noch punktlosen SSV Falkensee nicht anders sein. „Ich hoffe, Martin Giske hat seine Erkältung auskuriert. Was mit Basti Prieß und Benjamin Peter ist, weiß ich noch nicht. Und Florian Maske müsste eigentlich seine Verletzung mal richtig auskurieren“, meint Beuthling. Zum Glück ist der zuletzt fehlende Matthias Richter wieder mit von der Partie.

Und die wird für die Gastgeber sicher alles andere als ein Selbstläufer. Falkensee holte sich erst am letzten Spieltag mit dem zweiten Saisonsieg (31:24 gegen Finsterwalde) wieder etwas mehr Selbstvertrauen. Und auch auswärts konnten die Randberliner schon überzeugen. So verpassten sie im Spiel bei Spitzenreiter Eberswalde (36:37) eine Überraschung nur ganz knapp.

Aber auch die Wittenberger können mit breiter Brust auflaufen. Bisher ist der PHC daheim noch unbesiegt. „Wir müssen von Anfang an knallhart zur Sache gehen, dem Gegner gleich den Schneid abkaufen“, lautet die Devise von Gunnar Beuthling. „Wir freuen uns über jeden Punkt. Sollten es zwei werden, umso besser.“


Männliche A-Jugend und Frauen bestreiten die Vorspiele


Los geht der große Handballtag in der OSZ-Halle bereits um 12 Uhr. Die männliche Jugend A empfängt den FK Hansa Wittstock. Beide Mannschaften sind bisher noch ungeschlagen. Sollten bei den Gastgebern alle Spieler an Deck sein, liegt die Favoritenrolle auf Grund des Heimvorteils ganz leicht beim PHC.

Ganz anders sieht die Situation für das Spiel der Wittenberger Frauen, das um 14 Uhr angepfiffen wird, aus. Die Gastgeberinnen haben derzeit mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Gerade auf den Rückraumpositionen fehlen die Alternativen. Und nun kommt mit der TSG Liebenwalde der ungeschlagene Tabellenführer der Verbandsliga Nord in die Prignitz. Trotz aller Besetzungssprobleme wollen sich die Schützlinge von Trainer Andreas Teluk so teuer wie möglich verkaufen. Ein Punktgewinn für die Gastgeberinnen wäre schon eine Riesensensation.

So kurz vor Weihnachten haben die Verantwortlichen des PHC Wittenberge für ihre Fans noch ein einige Überraschungen parat. So werden die Perleberg PRINCESS Cheerleader ihren Auftritt in der Halle haben. Zudem erhält jeder Zuschauer, der eine Eintrittskarte erwirbt, ein kleines Geschenk vom PHC.


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