Handball : Gegen Lychen ohne Druck

Mit einem lauten Schrei den Ball in Richtung Tor schicken: Tobias Köhler (M.) und Blau-Weiß Perleberg kämpfen mit allen Mitteln gegen den Abstieg. Morgen geht es gegen Lychen.
Mit einem lauten Schrei den Ball in Richtung Tor schicken: Tobias Köhler (M.) und Blau-Weiß Perleberg kämpfen mit allen Mitteln gegen den Abstieg. Morgen geht es gegen Lychen.

Perleberger Handballer empfangen morgen den Tabellenzweiten. Blau-Weiß muss auf Trio verzichten

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17. März 2016, 23:35 Uhr

Ein Spitzenteam der Verbandsliga Nord gibt morgen um 18 Uhr seine Visitenkarte in der Rolandhalle ab: Die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg empfangen im zweiten Heimspiel in Folge den Tabellenzweiten SV Berolina Lychen.

„Das wird sehr schwer. Aber wir wollen trotzdem versuchen, den Punkt, den wir am vergangenen Wochenende gegen Hennigsdorf verloren haben, uns gegen Lychen wiederzuholen“, gibt sich der Perleberger Trainer Jörg Domagala kämpferisch. Die Ausgangslage der Gastgeber ist wahrlich nicht einfach. Die Gäste haben 15 ihrer 17 Spiele gewonnen, liegen mit 30:4 Punkten ungefährdet auf dem 2. Platz.

Das beantwortet die Frage nach der Favoritenrolle klar und deutlich. Aber vielleicht liegt dort eine Chance für die Perleberger, die das Hinspiel in Lychen 29:38 verloren. „Vom Kopf her ist es eigentlich ein leichtes Spiel. Wir haben gegen Lychen nicht so den Druck wie gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf“, sagte Jörg Domagala.

Umso ärgerlicher, dass sich die personelle Situation beim Tabellenvorletzten gegenüber dem 32:32 gegen Hennigsdorf nicht verbessert, sondern eher verschlechtert hat. Zwar kehrt Gordon Wudke wieder in die Mannschaft zurück, doch neben dem langzeitverletzten Sören Dieme fehlen dafür noch zwei weitere wichtige Akteure. Toralf Hampel ist aus privaten Gründen verhindert und Marcel Domagala hat noch immer ein lädiertes Knie. Diese Verletzung hatte er sich bei einem Zweikampf im Spiel gegen Hennigsdorf zugezogen.

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