Handball : Gegen Liga-Wundertüte letzten Strohhalm ergreifen

Nur ein Sieg erhält die Hoffnung auf den Klassenerhalt: Robert Neudmann (r.), Sören Dieme (2. v. l.) und Blau-Weiß Perleberg sind heute im Heimspiel gegen Potsdam II gefordert.
Nur ein Sieg erhält die Hoffnung auf den Klassenerhalt: Robert Neudmann (r.), Sören Dieme (2. v. l.) und Blau-Weiß Perleberg sind heute im Heimspiel gegen Potsdam II gefordert.

Perleberger Handballern hilft morgen gegen den 1. VfL Potsdam II nur ein Sieg im Abstiegskampf

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17. April 2015, 10:17 Uhr

Für die Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg geht es morgen im letzten Heimspiel der Verbandsliga-Saison um alles oder nichts. Den Gastgebern hilft um 18 Uhr in der Rolandhalle in der Partie gegen den 1. VfL Potsdam II nur ein Sieg, um vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.

Die Ausgangslage ist klar: Vor den beiden letzten Partien sind die Perleberger mit 11:29 Punkten Schlusslicht. Die direkt vor den Blau-Weißen platzierten Teams spielen gegeneinander. Rot-Weiß Werneuchen (13:27) empfängt Müncheberg/Buckow (12:28) und Eberswalde (15:25) das Team von Motor Hennigsdorf (14:26). Deshalb helfen nur Siege gegen Potsdam II und am letzten Spieltag in Wusterwitz.

„Wir müssen gewinnen. Etwas anderes gibt es gar nicht“, sagte der Perleberger Trainer Jörg Domagala. Die Blau-Weißen können gegen starke Teams mithalten. Das bewiesen sie beim 31:32 gegen Spitzenreiter Oranienburg II. Warum nicht auch gegen den Tabellendritten? Zumal die Potsdamer manchmal auch als „Wundertüte“ gelten, in Heimspiel in sehr starker Besetzung auflaufen, in der Fremde ab und zu mit einer Rumpftruppe.

Und da ist noch was: Bei einem personell gut aufgestellten Potsdamer Team erreichten die Perleberger im Hinspiel ein 34:34. „Das gibt uns Hoffnung“, erklärte Jörg Domagala, der diesmal auf die verletzten Oliver Woelke und Philipp Tietz sowie den privat verhinderten Michael Franke verzichten muss.

Die Perleberger glauben an ihre Chance, wollen kämpfen. „Wenn wir den Klassenerhalt schaffen, wollen wir auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga spielen“, meinte der Trainer.  

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