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Fussball : Fußballer müssen sich gedulden

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Arbeiten an den Breeser Sportplätzen haben noch nicht begonnen. Amt Bad Wilsnack/Weisen sucht nach den Ursachen

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erstellt am 28.Aug.2014 | 10:04 Uhr

„Wenn alles nach Plan läuft, können die Kicker des FSV Veritas Wittenberge/Breese ab September wieder auf dem heimischen Rasen spielen.“ – Das meldete der „Prignitzer“ in seiner Ausgabe vom 18. Juli. Wer gestern am Sportplatz in Breese entlangfuhr, der dürfte dem wenig Glauben schenken. Getan hat sich so gut wie nichts. Und beim FSV Veritas wächst die Angst, dass der Hauptplatz noch länger nicht benutzt werden kann.

„Eigentlich sollte am Montag mit den Arbeiten begonnen werden. Es tut sich aber nichts“, meldete sich Veritas-Vizepräsident Egbert Neumann in der Redaktion. Die Fußballer haben Sorge, dass sich der Zeitplan immer weiter nach hinten verschiebt. „Dadurch, dass wir hier nicht mehr spielen und trainieren konnten, war die Belastung für das Ernst-Thälmann-Stadion mit dem Punktspiel- und Trainingsbetrieb der gesamten Fußballabteilung doch sehr groß“, hatte der Vereinsvorsitzende Ulrich Siodla seinerzeit gesagt. Damit verbunden war die Hoffnung, das die zweite Mannschaft des Vereins und einige Nachwuchsteams schon bald ihren Spiel- und Trainingsbetrieb auf den Plätzen in Breese absolvieren können.

Warum die Verzögerung? „Keine Ahnung. Die Arbeiten sollten schon viel früher beginnen. Das war klar vereinbart. Die Ursache müsste das Amt wissen“, sagte der Breeser Bürgermeister Werner Steiner auf Anfrage. Auch er denkt an die Fußballer: „Ich kann die Sportler schon verstehen. Da wächst ja in diesem Jahr gar kein Rasen mehr an wenn das so weitergeht.“

Hans-Jürgen Arndt, Amtsdirektor von Bad Wilsnack/ Weisen, ist auf der Suche nach der Ursache. „Ich weiß es eigentlich nicht, warum noch nicht angefangen wurde“, erklärte er und fügte hinzu: „Der zuständige Planer war im Urlaub.“ Der Amtsdirektor ist alles andere als glücklich mit dieser Verzögerung, zumal die behördlichen Voraussetzungen allesamt längst erfüllt sind.

Nach seiner Ansicht könnten die Erdarbeiten zügig erledigt werden und auch der Rollrasen würde noch rechtzeitig gelegt werden. „Es wird definitiv losgehen“, sagte Hans-Jürgen Arndt. Und wer den fußballbegeisterten Amtsdirektor kennt, der glaubt ihm das aufs Wort.


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