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Fussball : Furioses Finale am 17. Juni?

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Die derzeit ersten sechs Teams der Landesklasse West treffen am 30. Spieltag aufeinander

von
erstellt am 10.Feb.2017 | 22:04 Uhr

Mit dem Nachholspiel TSV Treuenbrietzen gegen Fortuna Babelsberg sollte heute eigentlich die Winterpause in der Fußball-Landesklasse West beendet werden. Doch die Partie wurde gestern wegen der schlechten Platzverhältnisse abgesagt. Am kommenden Wochenende stehen zwei weitere Nachholbegegnungen – darunter Rot-Weiß Gülitz gegen Lok Seddin – auf dem Plan. Der offizielle Start in die Rückrunde erfolgt am 25. Februar.

Im Moment bietet die Tabelle ein schiefes Bild. Nur sieben Vereine haben 15 Punktspiele bestritten. Im Aufstiegskampf hat der Teltower FV noch zwei Nachholpartien offen, bestreitet diese erst Mitte April – darunter Ostersamstag gegen Veritas Wittenberge/Breese. Ähnlich sieht es im Kampf um den Klassenerhalt aus. Rot-Weiß Gülitz muss noch drei Nachholspiele absolvieren.

Die Rückrunde beginnt mit einem Knaller: Spitzenreiter Hansa Wittstock, verstärkt mit Offensivkraft Kevin Berlin aus Meyenburg, empfängt den Tabellendritten Wittenberge/ Breese. Die Verfolgerrolle gefällt den Elbestädtern. „Wir haben eine gute Ausgangsposition und bleiben dran. Ich glaube, die Rolle des Jägers liegt uns eher“, sagte Veritas-Trainer Christian Krause gegenüber dem „Prignitzer“.

Neben Wittstock und Wittenberge sind auch Union Neuruppin, Fortuna Babelsberg und der Teltower FV im Rennen um die Tabellenspitze. „Ich denke, das bleibt bis zum Schluss spannend“, erklärte der Wittstocker Trainer Jörg Lutter in einem Interview. Vielleicht gibt es sogar am 30. und letzten Spieltag gleich drei Endspiele um den Staffelsieg. Die derzeit ersten sechs Teams treffen am 17. Juni aufeinander. Union Neuruppin empfängt Wittstock, Fortuna Babelsberg die Meyenburger und im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion trifft die Veritas-Elf auf Teltow.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Meyenburger SV Wacker. Nach dem tollen Start mit sieben Siegen und zwei Unentschieden folgte ein unerwarteter Leistungsabfall. Ein erstes Resümee von Trainer Raimund Mir: „Wir sind gut gestartet, aber etwas enttäuschend ist, dass wir genau als die stärkeren Gegner kamen, eingeknickt sind. Wir hatten viele Sperren zum Ende der ersten Halbserie und auch etwas Unruhe im Team, sind aber guter Dinge, in der Rückrunde noch reichlich Punkte einzufahren.“

Nicht die schlechteste Ausgangsposition im Abstiegskampf hat Rot-Weiß Gülitz. Gewinnt die Elf von Interimstrainer Florian Blüthmann das Nachholspiel in Rhinow und siegt zudem zu Hause gegen Seddin, dürfte die Abstiegsfrage schon fast geklärt sein. Dann würde es für den SV Rhinow/Großderschau, der Julien Wollermann an Brandenburgligist Neustadt verlor, und vor allem für den BSV Zaatzke schlecht aussehen. Allerdings beklagen die Gülitzer den Abgang von Torwart Oliver Hoffmann.  

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