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Kegeln : „Freue mich auf Kampf gegen Abstieg“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Kegeln: Vor Bundesligaspielen in Stralsund und Fehrbellin „Prignitzer“-Interview mit dem Seedorfer Mannschaftsleiter Frank Wilke.

Nach der knapp sechswöchigen Weihnachtspause geht es für die in der 1. Bundesliga Bohle spielenden Kegler vom SV Löcknitzstrand Seedorf von 1919 am kommenden Wochenende mit den Punktspielen beim KV Hansa Stralsund (Sonnabend, 13 Uhr) und im Brandenburgderby beim Tabellenführer SV 90 Fehrbellin (Sonntag, 10 Uhr) wieder um Meisterschaftspunkte. Vor dem Rückrundenstart sprach „Prignitzer“-Mitarbeiter Torsten Gottschalk mit SVL-Mannschaftsleiter Frank Wilke.

Frank, sind Sie froh, dass es endlich wieder um Punkte geht?
Frank Wilke: Ja natürlich. Allerdings haben wir in der Zwischenzeit ja auch nicht nur auf der faulen Haut gelegen. Die meisten von uns waren beim Weihnachtskegeln in Seedorf und bei den Kreismeisterschaften am vergangenen Wochenende dabei. Ich fühle mich fit.
Am Sonnabend geht es zunächst zum Aufsteiger nach Stralsund…
Das wird sicher ein schweres Spiel. Stralsund ist Aufsteiger und ziemlich heimstark, hat bisher nur gegen Meister Kiel die Punkte abgegeben. Ich konnte die Bahnen ja beim Europacup im Herbst schon selbst kennenlernen. Sie sind schwer zu bespielen. Die anderen von uns haben in Stralsund noch nie gespielt. Ich bin aber erwartungsvoll. Vielleicht ist etwas möglich. Daheim haben wir Stralsund ja klar besiegt.

Am Sonntag kommt es zum Derby gegen Fehrbellin. Gegen den derzeitigen Tabellenführer hängen die Trauben für den SVL aber wohl ziemlich hoch, oder?
Das ist eine ganz schwere Aufgabe. Die Fehrbelliner sind sehr heimstark, haben sich mit starken Leistungen in den Titelkampf eingebracht und zählen, neben Kiel, zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft. Es wird schwer, dort einen Fuß in die Tür zu bekommen. Wir wollen uns aber so teuer wie möglich verkaufen.
Und wie sieht die personelle Lage für die beiden Spiele aus?
Bis auf Hans Fulczynski, der aus persönlichen Gründen wohl nicht dabei sein wird, sind alle Mann an Deck. Die Mannschaft war über Hans’ Entscheidung alles andere als erfreut, gerade weil es für uns um den Klassenerhalt geht. Für ihn wird Sebastian Rönning spielen, der bei den Kreismeisterschaften zuletzt einen guten Eindruck hinterlassen hat. Außerdem spielen Jürgen Reimann, Norbert Witzel, Eckhard Johnke, Harry Wilke und ich.

Mit der Bilanz von 14:16 Zählern hat der SVL eine eher mäßige Hinrunde hingelegt. Woran lag es, dass das Team nur sporadisch überzeugen konnte?
Wir befinden wir uns mitten im Abstiegskampf, in dem aber noch viele andere Mannschaften verwickelt sind. Besonders zu Hause und auch auswärts, beispielsweise in Neumünster, haben wir unnötig Punkte liegen gelassen. Das lag aber auch daran, dass wir oft nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Auch ich war zunächst nicht richtig fit. Nach dem schwachen Saisonstart haben wir uns zum Ende der Hinrunde aber gefangen. Darauf lässt sich aufbauen. Ich freue mich auf den Kampf gegen den Abstieg.

Das neue Jahr ist wenige Tage alt. Was wünscht sich Frank Wilke für 2014?
Zunächst einmal wünsche ich mir natürlich Gesundheit für mich und meine Familie, hier besonders für meine Mutter, sowie für meine Freunde und Mitstreiter und das die Freude und der Spaß am Kegeln noch lange erhalten bleiben. Außerdem wünsche ich mir, dass es für den SVL in der Bundesliga wieder besser läuft, als in der Hinrunde.

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erstellt am 10.Jan.2014 | 03:13 Uhr

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