Fussball-Landesklasse : Freude über glücklichen Punkt

Veritas-Angreifer Sebastian Gückel (l.) hatte es oft schwer, sich  gegen die vielbeinige Rathenower Abwehr durchzusetzen.
Veritas-Angreifer Sebastian Gückel (l.) hatte es oft schwer, sich gegen die vielbeinige Rathenower Abwehr durchzusetzen.

Veritas Wittenberger/Breese trennt sich im Spitzenspiel 1:1 vom BSC Rathenow 1994 und hält Konkurrenten auf Distanz

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03. März 2014, 09:10 Uhr

Etwas holprig starteten die Fußball des FSV Veritas Wittenberge/ Breese in die Rückserie der Landesklasse West. Dennoch verdiente sich der Tabellenführer vor den 210 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion dank eines nimmermüden Einsatzes und eines überragend haltenden Torwarts Martin Marx das glückliche 1:1 (0:0) im Spitzenspiel gegen den BSC Rathenow 1994.

„Rathenow hatte in der zweiten Halbzeit die besseren Chancen. Und hätte Martin Marx in einigen Situtionen nicht so hervorragend gehalten, wir hätten uns über eine Niederlage nicht beschweren können“, sagte Veritas-Trainer Swen Bober nach der Partie. Das bestätigte der Rathenower Spieler Robert Zeljko und erkundigte sich bei Swen Bober: „Können wir den haben?“. Die Antwort des Veritas-Coaches: „Den geben wir nicht her“.

Der Tabellendritte aus Rathenow machte dem Spitzenreiter das Leben so richtig schwer. Zwei dicht und tief gestaffelte Viererketten ermöglichten den Gastgebern kaum gefährliche Angriffe. Und da der BSC seine wenigen guten Kontergelegenheiten vor der Pause vergab, blieb es zunächst beim 0:0. Auffällig bei den Wittenbergern: Das Spiel war sehr rechtslastig. Marvin und Marc Michitsch – Letztgenannter verletzte sich in einem Zweikampf (79.), hielt aber noch die verbleibende Spielzeit durch – suchten hier den Weg nach vorn. Links dagegen bekam Tobias Bober nur sehr wenig Bälle.

Auch die zweite Halbzeit begann Veritas ohne die auf der Bank sitzenden Benjamin Kampehl und Christian Münster. Beide waren aus beruflichen Gründen in der Vorbereitung nur selten dabei. „Wir haben das akzeptiert, weil wir oft gefehlt und auch kein Testspiel mitgemacht haben“, erklärte Benjamin Kampehl. Er war es dann aber, der nach 57 Minuten eingewechselt wurde und keine zwei Minuten später im Anschluss an einen Freistoß mit einem Schuss ins lange Eck das 1:0 erzielte.

Die Führung hielt nicht lange. Genau fünf Minuten später spielten die BSCer die Veritas-Abwehr schwindelig und Torsten Meier traf zum 1:1 (64.). „Der Ausgleich fiel zu schnell. Hätten wir das 1:0 zehn Minuten länger gehalten, wären wir mit breiter Brust aufgetreten“, sagte Swen Bober. So ließ Veritas nach 65 Minuten auch konditionell etwas nach und hatte Glück, dass Martin Marx den Punkt festhielt.


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