Leichtathletik : Festival der Rekorde in Perleberg

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Mehr als 335 Athleten starten beim 35. Jahnsportfest des SSV Einheit

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15. Mai 2018, 23:56 Uhr

Auch die 35. Auflage des vom SSV Einheit Perleberg und Prignitzer Kreisverband Leichtathletik organisierten Jahnsportfestes wird als eine mehr als gelungene Veranstaltung auf sehr gutem sportlichen und organisatorischen Niveau in die Geschichte eingehen. Beim zweitägigen Meeting im Perleberger Jahnsportpark nutzten die 338 Athleten aus 39 Vereinen die hervorragenden Bedingungen und stellten 29 Stadionrekorde und zahlreiche persönliche Bestleistungen auf. Der Vfl Rathenow stellte die meisten Starter und wurde mit dem Rolandpokal, der von Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura überreicht wurde, geehrt.

„Dank der Hilfe der 80 Kampfrichter, hier besonders die Jahrgangsstufe 12 des Gottfried-Arnold-Gymnasiums, gab es keine Verzögerungen im Wettkampfverlauf und der Zeitplan konnte nahezu auf die Minute genau eingehalten werden“, freute sich Udo Brandl, der die organisatorischen Fäden in den Händen hielt. Der SSV Einheit-Trainer war aber auch stolz auf die Leistungen der Prignitzer Athleten, die fünf neue Kreisrekorde aufstellten.

So verbesserte das 4x50m-Staffelteam der männlichen Jugend U10 mit Vincent Berlin, Henry Quirling, Laurin Zwolinski und Cedric Pump die alte Bestmarke von 33,78s auf 33,00 Sekunden (gleichzeitig neuer Stadionrekord). Im Siebenkampf der weiblichen Jugend U18 verbesserte Zoé Dockweiler den 35 Jahre alten Kreisrekord von 3577 auf 3903 Punkte.

Seine gute Form unterstrich auch Tim Engel. Das Talent von Hertha Karstädt verbesserte in der Altersklasse (AK) M13 seine kürzlich aufgestellte Bestmarke über 75m auf 9,47s – Kreis- und Stadionrekord sowie Platz 4 der deutschen Bestenliste. Gar auf Platz eins der nationalen Rangliste steht Samuel Wolter vom SSV Einheit im Speerwurf der AK M13. Seine Siegerweite von 47,69m bedeute Kreis- und Stadionrekord.

Auch die kürzlich an die Sportschule Potsdam gewechselte Zoe Stephan ist im Kugelstoßen der AK W15 laut Brandl deutschlandweit momentan die Nummer eins. Nachdem sie beim Stadionfest in Wittenberge (28. April) die 3kg schwere Kugel erstmals über die 12-Meter-Marke (12,35m) bugsierte, verbesserte die junge Dame von Hertha Karstädt in Perleberg den Kreis- und Stadionrekord auf unglaubliche 14,48m und schaffte gleichzeitig die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften.

Seine DM-Norm in der Altersklasse U23 schon in der Tasche hat Speerwerfer Wilhelm Paproth, nachdem er beim Abendsportfest in Potsdam eine Weite von 60,21m erzielte. In Perleberg wollte der 22-Jährige seinen eigenen und an gleicher Stelle im Vorjahr aufgestellten Kreisrekord (60,43m) angreifen, verfehlte den aber am Ende knapp (59,88m).

Erfolgreichste Prignitzer Athleten waren mit je drei Einzelsiegen Henry Quirling (M8), der über 50m, im Weitsprung und Ballwurf triumphierte. Einheit-Talent Daniel Riedner (M11) holte Platz eins über 50m, im Weitsprung und mit dem Speer. Auch der Perleberger Luca Starck (M12) sicherte sich über 75m und 60m Hürden sowie im Hochsprung Gold.

Von den Gästen überzeugten unter anderem Amelie de Beer (Empor Niederbarnim), die in der AK W9 Goldmedaillen über 50m, Ballwurf, 800m und im Weitsprung holte und dazu zwei Stadionrekorde aufstellte. Auch Antonia Schlieker (Vfl Brandenburg) stellte bei der WJU20 im Siebenkampf und über 100m Stadionrekorde auf. Zweimal in die Rekordliste des Jahnsportparks trug sich auch Karsten Schneider vom SV Binz in der AK M55 ein. Der ehemalige Athlet von Dynamo Perleberg verbesserte die Bestmarken im Kugelstoßen (13,86m) und mit dem Diskus (42,77m).

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