zur Navigation springen

handball : Favoritenrolle klar verteilt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Landesliga Nord: PHC Wittenberge trifft im Kreisderby auf Pritzwalk

von
erstellt am 13.Okt.2017 | 00:00 Uhr

Die Prignitzer Handballteams bleiben in der Landesliga Nord diesmal im Kreis. Der PHC Wittenberge empfängt morgen um 17 Uhr in der OSZ-Halle den Handball Club (HC) Pritzwalk, der SV Blau-Weiß Perleberg trifft um 18 Uhr in der Rolandhalle auf den Finowfurter SV.

PHC Wittenberge – Handball Club Pritzwalk. Ein Kreisderby mit deutlichen Vorzeichen. Die verlustpunktfreien Wittenberger auf Platz zwei treffen auf das Schlusslicht, das erst einen Zähler auf dem Konto hat. „Laut der Tabellenkonstellation sind wir sicher Favorit, wir nehmen das Spiel jedoch nicht auf die leichte Schulter. Ich persönlich schaue auch nicht so sehr auf die Tabelle. Mir ist es deutlich wichtiger, dass wir uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln und unser Ziel, die Jugend in die Mannschaft zu intergrieren, nicht aus den Augen verlieren. Wir haben insbesondere im Abwehrverhalten noch Verbesserungsbedarf“, sagte PHC-Spielertrainer Martin Hückel.

Seiner Meinung nach birgt insbesondere so ein kleines Derby gegen Pritzwalk auch ein wenig Brisanz, so dass sich die Zuschauer auf ein kampfbetontes Spiel freuen können. Und die Gäste werden nichts verschenken, forderten zuletzt beim knappen 24:26 den Spitzenreiter Eberswalde II.

Das vierte Heimspiel in Folge – Vorteil oder Nachteil? „Vier Heimspiele zum Saisonstart sind erst einmal eine gute Möglichkeit Sicherheit zu schaffen, bevor es in fremde Gefilde geht. Ich denke jedoch nicht, dass mit einem Leistungsgefälle in der Ferne zu rechnen ist. In der Mannschaft stimmt es derzeit, der Spaß am Handball ist zurückgekehrt“, antwortete Hückel

Bei einem Heimspiel kommt auch den Fans eine große Bedeutung zu. „Vielen Dank für die Unterstützung der zahlreichen Zuschauer, insbesondere hier des Fanclubs, die uns nun wieder stimmungsvoll nach vorne treiben“, erklärte der Spielertrainer, der bis auf den verletzten Sebastian Könning alle Mann an Deck hat.

SV Blau-Weiß Perleberg - Finowfurter SV. Die Perleberger blicken nach vorn. „Die Niederlage in Bad Liebenwalde war bitter, aber muss auch sofort vergessen sein“, sagte Spielertrainer Marcel Domagala, der – im Vergleich zur Vorwoche – diesmal personell wieder aus dem Vollen schöpfen kann. „Ich gehe davon aus, dass wir unser Spiel gut durchziehen werden und auch die zwei Punkte einfahren können. An Feinheiten wurde im Training wieder gearbeitet und wir freuen uns auf den Gegner. Ich gehe da auch ganz positiv ran“, sieht Domagala der Partie entspannt entgegen.

Die Finowfurter bekamen zuletzt Aufwind. Gegen Templin gelang ihnen mit 35:32 der erste Saisonsieg. Präsentiert sich das Team aber so wie beim 22:34 in Wittenberge, dürfte es in der Rolandhalle wohl nichts zu holen geben.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen