Favoritenrolle bestätigt

Gordon Wudke (mit Ball) erzielt hier einen seiner vier Treffer für die Perleberger. Der Pritzwalker Florian Boldt (l.) kann nicht mehr eingreifen.
Gordon Wudke (mit Ball) erzielt hier einen seiner vier Treffer für die Perleberger. Der Pritzwalker Florian Boldt (l.) kann nicht mehr eingreifen.

Blau-Weiß Perleberg gewinnt Landesliga-Derby gegen starken HC Pritzwalk mit 35:31 (18:15)

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08. Oktober 2018, 04:09 Uhr

Im dritten Heimspiel der Saison in der Handball-Landesliga Nord gelang dem SV Blau-Weiß Perleberg der dritte Sieg. Der Favorit gewann das Kreisderby gegen einen starken und sich teuer verkaufenden HC Pritzwalk mit 35:31 (18:15).

Die Gäste erwischten mit dem 0:3 (5.) den besseren Start. „Wir wussten, dass es am Anfang schwer werden würde und haben auch mit einem Rückstand gerechnet“, sagte der Perleberger Spielertrainer Marcel Domagala über die Startphase. Beim 11:12 (21.) lag Pritzwalk zum letzten Mal vorn.

Bis dahin lief auch alles nach Plan für den HC, bei dem sich allerdings Norman Richter früh verletzte. „Unser Beginn war stark, wir haben Perleberg geärgert. Leider ist das dann abgerissen“, beschrieb HC-Trainer Sebastian Wienke das Geschehen in der Rolandhalle. Beim 14:13 für die Gastgeber (24.) lag sein Team erstmals zurück.

Aber die Pritzwalker ließen sich nicht abschütteln. In der zweiten Hälfte hielten sie zunächst mit. Bis zum 20:19 (36.). Dann aber zogen die Hausherren binnen sieben Minuten auf 26:21 (43.) davon. Das bedeutete die Vorentscheidung für die individuell etwas besser besetzten Perleberger. Die ließen sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen, gewannen 35:31.

„Ich bin insgesamt nicht unzufrieden. Wir haben uns hier sehr gut verkauft. Aber wir haben halt nicht solch starke Spieler wie Mirko Helmdach oder Marcel Domagala in unseren Reihen“, zog der mit recht auf sein Team stolze Sebastian Wienke sein Fazit und fügte hinzu: „31 Tore in Perleberg musst du erst einmal machen.“

Sein Gegenüber sah „sicher nicht unser bestes Spiel, aber wir haben gewonnen. Uns ist es diesmal nicht gelungen, unser Tempospiel durchzuziehen. Aber wir hatten einen guten Torwart und im Angriff hat jeder Spieler Verantwortung übernommen“, erklärte Marcel Domagala.

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