Cup geht in die Elbestadt : Favorit setzt sich mit Mühe durch

Mit Trophäe die Hände zum Himmel: Die jubelnden Spieler des Kreispokalsiegers BoxSV Wittenberge.
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Mit Trophäe die Hände zum Himmel: Die jubelnden Spieler des Kreispokalsiegers BoxSV Wittenberge.

BSV Wittenberge gewinnt Unteren Kreispokal 2019/20 mit 2:1-Finalsieg gegen Pankow II

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16. August 2020, 20:00 Uhr

Die Erleichterung bei den Fußballern des BoxSV Wittenberge war groß und vermischte sich mit ihrem Jubel und dem der Offiziellen und Fans. Nach insgesamt 97 Minuten und dem 2:1 (0:1)-Erfolg gegen den Pankower SV Rot-Weiß II vor 120 Zuschauern in der Pritzwalker Dinnebier-Arena stand der BSV als Sieger im Unteren Kreispokal 2019/20 fest.

Es war bei den hochsommerlichen Temperaturen kein sportlicher Leckerbissen. Hatte wohl auch keiner erwartet. Aber die Partie lebte von der Spannung. Dazu trugen zwei eigentlich vollkommen unterschiedliche Mannschaften bei. Hier der BSV Wittenberge, der als klassenhöhere Elf die Favoritenrolle trug, ihrer auch gerecht wurde, aber viel zu fahrlässig mit den vielen Chancen umging. Dort der Pankower SV II, der seinen Möglichkeiten entsprechend vorsichtig agierte und auf seine Gelegenheiten lauerte.

So verlief auch der erste Durchgang. Der Kreisligist war feldüberlegen, ließ aber bis zur Pause all seine Möglichkeiten liegen. Die Pankower Reserve schoss nach 33 Minuten das erste Mal auf das BSV-Tor. Der zweite Versuch landete dann im Netz. Lenny Appelt (40.) traf per flach getretenen Freistoß zum 0:1.

Nach der Pause hatten die Wittenberger Glück, dass ihnen der schnelle Ausgleich gelang. Sayed Musa Rafizada nahm eine Flanke schön an und verwertete sie zum 1:1 (47.). Danach das gleiche Bild. Der BSV drückte, die Elf aus der Kreisklasse lauerte.

Eine Viertelstunde vor Schluss fiel die Entscheidung. Nach einer Flanke wird ein Wittenberger im Pankower Strafraum umgestoßen. Der gut leitende Schiedsrichter Patrick Jammrath entschied sofort auf Elfmeter. Den verwandelte erneut Rafizada (76.) platziert zum 2:1. Pankow versuchte es noch einmal, doch es fehlte an Durchschlagskraft.

„Aber ich bin nicht unzufrieden. Wir waren der Außenseiter und haben unsere Sache gut gemacht“, sagte der Pankower Trainer Markus Krüger. BSV-Coach Mike Balzuweit schätzte den Sieg seiner Elf „schon als verdient ein. Aber in der Pause musste ich sie doch ein wenig aufwecken.“ Und die vielen ausgelassenen Chancen „hätten ihn doch schon Nerven gekostet.“

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