Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour : Fairplay und viele Tore

Beherzt, aber überwiegend fair ging es gestern auf den sechs Spielfeldern in der OSZ-Halle zu. Wittenberge war deutschlandweit die erste Station der Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour 20120.
Beherzt, aber überwiegend fair ging es gestern auf den sechs Spielfeldern in der OSZ-Halle zu. Wittenberge war deutschlandweit die erste Station der Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour 20120.

Deutschlandweite Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour 2020 startete gestern in der Wittenberger OSZ-Halle / 127 Teams zum Auftakt am Start

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18. Februar 2020, 02:02 Uhr

Mit dem deutschlandweiten Auftaktturnier in der Wittenberger OSZ-Halle startete gestern mit der Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour eines der größten und erfolgreichsten Jugendsozialprojekte Deutschlands in seine Jubiläumssaison. Seit 20 Jahren gibt es die Tour bereits, die sich von anfangs 70 Teilnehmern zu einem Mega-Event mit rund 22 000 Kickern mit alljährlichem Bundesfinale auf der Insel Rügen entwickelt hat.

„Das hat sich nach drei Jahren in Perleberg und dem zweiten Jahr hier in Wittenberge schon etabliert. Die Tour kommt bei den Schulen gut an. Die machen auch gut mit und sind immer gut vorbereitet“, sagt Marcus Frey. Die Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour ist eine von 50 Veranstaltungen im Jahr, die Frey und seine Mitstreiter von der Deutschen Soccer Liga im Jahr gemeinsam betreuen. „Wir freuen uns, dass die Resonanz hier in Wittenberge wieder so groß ist. Es ist zwar viel Trubel, aber besser so, als wenn es zu leer ist“, gibt Frey zu.

Rund 450 Teilnehmer aus 127 Teams der vier teilnehmenden Altersklassen (6 bis 10, 11 bis 13, 14 bis 17 sowie 18 Jahre und älter) nahmen den sportlichen Wettkampf in den mit Netzen abgetrennten und mit Banden versehenen sechs Spielfeldern, den sogenannten Courts, gestern auf. Jeweils zu dritt, ohne festen Torwart. Wohltuend fair ging es auf den engen Spielfeldern dann auch zu. Denn die Teams können das dreiminütige Spiel nicht nur mit Toren gewinnen, sondern auch mit Fairness und den Umgang miteinander. Neben den sportlich besten Team qualifiziert sich stets auch das fairste Trio für die nächste Runde. Eine spezielle Wertung inklusive Besprechung nach Abpfiff sorgt für den Fairplay-Vergleich.

„Es ist schon etwas anstrengender als draußen. Man muss hier drei Minuten lang Vollgas geben“, beschreibt Gustav Kirbach den Unterschied zum Fußball im Freien. Und was ist noch anders? „Man muss hier besonders auf Fairplay achten. Und außerdem gibt es was zu gewinnen“, grinst der bei Einheit Perleberg sonst dem Ball hinterherjagende Kicker.

„Der faire Umgang miteinander, die gegenseitige Akzeptanz, der Teamgedanke – all das steht hier im Vordergrund. Und da sind wir gern dabei“, sagt Michael Böwe von der Sparkasse Prignitz, die auch die fünfte Tour-Veranstaltung in der Prignitz großzügig unterstützt.

Der Wettbewerb ist beliebt. So schickten die Wittenberger Teams aus der Jahnschule, der Oberschule, dem OSZ, der Montessori-Schule und der Albert-Schweitzer-Schule ins Rennen. Die Breeser Waldschule beteiligte sich ebenso, wie die Rolandschule und die Geschwister-Scholl-Schule aus aus Perleberg.

Alle einte ein großes Ziel: Das Bundesfinale in Prora auf der Insel Rügen. Doch zuvor steht für die erstplatzierten Teams noch eine weitere Qualifikation – die vom Land Brandenburg – am 10. Mai im Tropical Island in Brand auf dem Programm.

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