Hallenfussball : Fairplay im Sport und im Alltag

Partner der Sparkassen Fairplay Soccer Tour: Uwe Koch (Brandenburgische Sportjugend), Rene Tretschok, Melanie Möller (Sparkasse Prignitz), David Pichanski (Schulleiter Oberschule) und Tino Gerloff (Jugendkoordinator Kreissportbund Prignitz/v.l.).
Partner der Sparkassen Fairplay Soccer Tour: Uwe Koch (Brandenburgische Sportjugend), Rene Tretschok, Melanie Möller (Sparkasse Prignitz), David Pichanski (Schulleiter Oberschule) und Tino Gerloff (Jugendkoordinator Kreissportbund Prignitz/v.l.).

Sparkassen Soccer Tour macht am 17. Februar Station in der Wittenberger OSZ-Halle

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20. Dezember 2019, 05:46 Uhr

Die Sparkassen Fairplay Soccer Tour, eines der größten und erfolgreichsten Jugendsozialprojekte Deutschlands, macht auch im kommenden Jahr wieder in der Prignitz Station. In der Wittenberger OSZ-Halle kicken am 17. Februar Dreierteams um die Fahrkarten zum Landesfinale ins Tropical-Islands nach Krausnick und in einem weiteren Schritt dann um die Teilnahme am Bundesfinale in Prora aus Rügen. Was aber im Februar in Wittenberge alles rund um Soccer und Fairplay passiert, dass stellten die Organisatoren und Sponsoren in der Wittenberger Oberschule vor.

Allen voran René Tretschok. Der ehemalige Fußballprofi ist Botschafter der deutschen Soccerliga und in der Prignitz durch viele Soccerturniere und Fußballcamps bekannt. „Im vergangenen Jahr hatten wir hier in Wittenberge 140 Mannschaften am Start. Eine Rekordbeteiligung“, erinnerte der mittlerweile in Potsdam lebende Tretschok. Mit der Fairplay Tour, die sich von ihren Anfängen mit 3 000 Jugendlichen zu einer Turnierserie mit 22 000 Teilnehmern (im Jahr 2019) entwickelt hat, war er schon mehrfach in der Prignitz.

An den sportlichen Austragungsmodalitäten ändert sich nichts. In mehreren Soccercourts spielen Dreierteams in vier Altersklassen (6 bis 10, 11 bis 13, 14 bis 17 sowie 18 Jahre und älter) um Tore und Punkte. Die allein entscheiden aber nicht über das Weiterkommen.

„Wichtig ist auch die Fairplay-Wertung. Jedes Team hat vor einem Spiel sechs Punkte. Bei Vergehen wie Grätschen, absichtliches Handspiel oder Verweigerung des Handschlags nach dem Spiel werden Punkte abgezogen. Nach jedem Spiel erfolgt sofort die Auswertung. Und dann kann es durchaus sein, dass ein Team, das sich sportlich nicht qualifiziert hat, durch die Fairplay-Wertung doch die nächste Runde erreicht“, erläuterte Tretschok.

In einer Art Gastgeberrolle befindet sich erneut David Pichanski, Schulleiter der Oberschule Wittenberge. Denn parallel zum Turnier werden wieder Workshops veranstaltet. Auch in den Räumlichkeiten der Oberschule. „Wir freuen uns, nach den guten Erfahrungen im vergangenen Jahr erneut Partnerschule zu sein“, sagte Schulleiter Pichanski.

Das Programm Integration durch Sport (IdS) begleitet die Deutsche Soccer Liga (Veranstalter der Fairplay Soccer Tour) bei der Durchführung. Im vergangenen Jahr konnten Bausteine mit dem Namen und einem Fairplay-Wert oder einem Fairplay-Statement individualisiert werden. Aus allen gesammelten Bausteinen entstand ein großer Fairplay-Leuchtturm. Ein Leuchtturm – was die Finanzierung der Tour im Kreis betrifft – ist weiterhin die Sparkasse Prignitz.

Jetzt sind die Schulen gefordert. Für die gibt es wieder einen besonderen Anreiz: Bei 20 Teams oder mehr kommt die Schule zu einem späteren Zeitpunkt in den Genuss eines Turnieres mit einem Wasser-Soccer-Court. Ein aufblasbares Spielfeld, das mit Wasser besprengt wird. Gerade im Sommer ein erfrischendes Vergnügen.

Anmeldungen für das Turnier sind unter anderem im Internet, über die Broschüren oder am 17. Februar bis eine halbe Stunde vor Turnierbeginn vor Ort in OSZ-Halle möglich.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

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