Fairplay-Gedanke mit Leben erfüllt

Hallenfußball auf begrenztem Raum und mit dem Fairplay-Gedanken – Rund 500 Kinder und Jugendliche nahmen am Soccer-Turnier in der OSZ-Halle teil.
Hallenfußball auf begrenztem Raum und mit dem Fairplay-Gedanken – Rund 500 Kinder und Jugendliche nahmen am Soccer-Turnier in der OSZ-Halle teil.

Rund 500 Teilnehmer aus 136 Teams kicken bei Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour in der Wittenberger OSZ-Halle

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06. April 2019, 09:02 Uhr

Marcus Frey ist bei dem Gewusel in der Halle und den lautstarken Anfeuerungsrufen kaum zu verstehen. Die Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour, die am Donnerstag in der Wittenberger OSZ-Halle Station machte, ist eine von 50 Veranstaltungen im Jahr, die Marcus Frey und seine Mitstreiter von der Deutschen Soccer Liga im Jahr gemeinsam betreuen. „Wir freuen uns, dass auch hier in Wittenberge die Resonanz so groß ist“, sagt er.

Rund 500 Teilnehmer aus 136 Teams nahmen den sportlichen Wettkampf in den mit Netzen abgetrennten und mit Banden versehenen sogenannten Courts auf. Jeweils zu dritt, ohne festen Torwart. Gespielt wird nach Regeln des Straßenfußball. Trotz allem sportlichen Ehrgeiz, ruppig wird es auf den engen Spielfeldern fast nie. Denn die Teams können das dreiminütige Spiel nicht nur mit Toren gewinnen, sondern auch mit Fairness und den Umgang miteinander.

„Der Fairplay-Gedanke färbt schon auf die Kinder ab. Vor allem auf die, die mehrfach bei uns mitgemacht haben. Was wir mit dem Turnier fördern wollen, haben die Stammkräfte schon verinnerlicht“, findet Frey. „Was uns besonders gefällt“, fügt Michael Böwe von der Sparkasse Prignitz, die nach drei Turnieren in Perleberg auch die vierte Veranstaltung im Kreis großzügig unterstützt, hinzu, „dass nicht nur der sportliche Gedanke im Vordergrund steht, sondern auch Teambildung, Fairplay und Integration. Es zählt halt mehr als nur das gewinnen wollen.“

Der Fairplay-Gedanke und der Ehrgeiz kommen nicht zu kurz. Der Wettbewerb ist beliebt. Das zeigt die Teilnahme. So schickte die Wittenberger Jahnschule 42 Teams ins Rennen, die Oberschule 27, die Montessori-Schule 14 und die Albert-Schweitzer-Schule deren drei. Die Breeser Waldschule beteiligte sich mit 15 Mannschaften. Aus Perleberg kamen die Rolandschule (22) und die GS Geschwister Scholl (6). Dazu starteten weiteren sieben von einer Schule unabhängigen Teams.

Alle eint ein großes Ziel: Das Bundesfinale in Prora auf der Insel Rügen. Doch zuvor steht noch eine weitere Qualifikation – die vom Land Brandenburg – im Tropical Island in Brand auf dem Programm.

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