zur Navigation springen

Ringen : ESV-Trio hält mehr als nur gut mit

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Ringer mit guten Resultaten beim internationalen Turnier in Luckenwalde

svz.de von
erstellt am 09.Dez.2015 | 18:16 Uhr

Zum 20. Internationalen Nikolausturnier fuhr auch eine kleine Auswahl des ESV Wittenberge in die Ringermetropole nach Luckenwalde. Platz fünf für Fabrice Krüger war das beste Resultat des ESV gegen internationale Konkurrenz.

Auf zwei Matten kämpften die 139 Teilnehmer aus 20 Mannschaften und fünf Nationen – darunter eine Vertretung aus Johannesburg in Südafrika – in der Fläminghalle um Edelmetall. Die Altersgruppen wurden zusammengelegt, so kämpfte die D-Jugend mit der C-Jugend zusammen. Auch waren einige Gewichtsklassen nicht ausgeschrieben, was auch Maurice Krüger sehr stark betraf.

Der 34kg-Athlet musste in der 38kg Klasse antreten und hatte mit 24 Startern ein starkes Teilnehmerfeld vor sich. Am Ende belegte Maurice Krüger den 15. Platz in der für ihn ungewohnten Gewichts- und Altersklasse. Einen 6. Platz erreichte Lukas Saloga bis 46kg. Er verlor den Kampf um Platz 5 gegen Hasan Hasanov (Türkischer Ringerverein Berlin).

Auch Fabrice Krüger (bis 28kg) hatte in seiner mit 17 Teilnehmern besetzten Klasse einen arbeitsreichen Tag. In seinem ersten Duell gegen den Ukrainer Nazar Hyhoriak musste sich der Wittenberger jeden Punkt hart erarbeiten. Mit einen technischen Punktsieg gewann der ESVer diese Begegnung. Auch der Kampf gegen Michel Steglich (Frankfurt) ging über die ganzen zwei Runden und wurde von Fabrice Krüger ebenfalls siegreich gestaltet.

Spannend und dramatisch verlief das Duell gegen Adrian Sikora (Polen). Beide Ringer überzeugten mit Technik und Kampfgeist. Fabrice Krüger führte zur Pause mit 9:6 Punkten, bekam danach aber immer mehr Schwierigkeiten und konnte nur mit einer schönen Brückenbefreiung die drohende Schulterniederlage abwenden. Aber in den letzten Sekunden punktete Adrian Sikora noch einmal und gewann mit 12:11 Punkten.

Auch gegen den Ukrainer und späteren Finalisten Bohdan Fedchyshyn kämpfte Fabrice Krüger verbissen, konnte aber die Punktniederlage nicht verhindern. Der 5. Platz war immer noch bei diesem Turnier möglich und das Ziel von Athlet und Trainern. ESV-Abteilungsleiter Artur Scherf saß mit in der Ecke als Fabrice Krüger gegen Nikolay Radkevich (Russland) auf die Matte trat. Nach dem ersten Abtasten gelang dem ESVer ein Takedown und er beherrschte danach den Russen in der Bodenlage. Mit einer Brustpresse schulterte der Wittenberger seinen Kontrahenten noch in der 1. Runde und belegte den 5. Platz bei diesem internationalen Auftritt.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen