Tischtennis : ESV-Trio feiert Dreifacherfolg

Landesligaspieler Alexander Krüger vom ESV-Wittenberge gewann aufgrund des besseren Satzverhältnisses das Prignitzer Ranglistenturnier der Leistungsklasse.
Landesligaspieler Alexander Krüger vom ESV-Wittenberge gewann aufgrund des besseren Satzverhältnisses das Prignitzer Ranglistenturnier der Leistungsklasse.

Wittenberger Alexander Krüger beim Ranglistenturnier der Leistungsklasse vor Vincent Lau und Steffen Pöhl

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29. Januar 2019, 23:00 Uhr

Einen Dreifacherfolg landete der ESV Wittenberge beim Prignitzer Tischtennis-Ranglistenturnier der Leistungsklasse 2019. Alexander Krüger sicherte sich den Sieg aufgrund des besseren Satzverhältnisses (+16) vor seinen Vereinskollegen Vincent Lau (+13). Beide brachten 7:2-Siege in die Wertung. Auf dem Bronzerang landete Steffen Pöhl (6:3), Vorjahressieger Dennis Schwarz (ESV/2:7) belegte dagegen nur Platz neun.

Beim Zehnerturnier in der Wittenberger Sporthalle in der Scheunenstraße ergaben sich durchweg interessante Spiele mit vielen sehenswerten Ballwechseln. Keiner der Spieler musste das Turnier sieglos beenden. Ebenso gab es keinen Akteur, der einen Start-Ziel-Sieg hinlegte.

Lange sah es aber nach einem Durchmarsch von Vincent Lau aus. Nach Siegen über Krüger (3:0), Pöhl (2:3), Schwarz (3:0), Marcel Kraft (Pritzwalker SV/3:1), Marco Kreibich (SIG Stepenitz/3:0), Dominic Watschke (Pritzwalker SV/3:2) und Mario Bahl (SV Perleberg/3:0) zwang heftiges Nasenbluten den Wittenberger zu einer zwischenzeitlichen Zwangspause. „Dadurch kam er wohl etwas aus dem Rhythmus“, mutmaßte Marcel Kraft, Vorsitzender des Kreisfachverbandes. Denn anschließend verlor der Wittenberger Landesliga-Spieler die Spiele gegen die Pritzwalker Felix Goltz (2:3) und Melvin van Hoorn (1:3) und musste so Alexander Krüger, Sieger des Basisturniers im Dezember, noch vorbeiziehen lassen.

Denn Krüger musste sich nach der Niederlage gegen Lau nur noch Kraft mit 2:3 geschlagen geben. Der Pritzwalker belegte Rang vier und behielt wie Goltz (beide 5:4 Siege) und Watschke (4:5) seinen Startplatz in der Leistungsklasse. Dahinter folgten Mario Bahl (4:5), Melvin van Horn (3:6), Dennis Schwarz und Marco Kreibich (beide 2:7) auf den folgenden Plätzen. Während die Siebt- bis Zehntplatzierten aus der Leistungsklasse absteigen, ist der Sieger für das weiterführende Turnier am 19. Mai in Ludwigsfelde qualifiziert.

„Das Turnier und die Spiele waren sehr ausgeglichen. Und wenn man, wie Mario Bahl, der für den Wittenberger Ruben Lau als Nachrücker dazu kam, mit vier Siegen absteigt, ist das schon bitter und sagt schon alles über das Niveau aus“, zog Marcel Kraft sein Fazit.

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