Tischtennis : ESV-Team schlägt sich achtbar

Die ESVer Jan Sawallisch (l.) und Kevin Beckendorf verloren ihr Doppel nach gutem Start noch mit 2:3 Sätzen.
Die ESVer Jan Sawallisch (l.) und Kevin Beckendorf verloren ihr Doppel nach gutem Start noch mit 2:3 Sätzen.

Wittenberger Landesliga-Herren verlieren 4:10 gegen Tabellenführer Schwarz-Rot Neustadt

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04. November 2019, 21:52 Uhr

Eine angenehme Stimmung mit dem ein oder anderen lustigen Kommentar, ein stets sportlich fairer Wettkampf mit dem am Ende erwarteten Sieger. Die Tischtennisherren des ESV Wittenberge unterlagen im Landesliga-Heimspiel dem Tabellenführer Schwarz-Rot Neustadt 4:10 und kassierten ihre erste Saisonniederlage.

Dabei hatten die Wittenberger einiges versucht. Bei der offiziellen Begrüßung lobten sie den Gegner aus Neustadt über den grünen Klee, sprachen sich selbst – mit leicht ironischem Unterton – jegliches Können in der Sportart Tischtennis ab. Das Grinsen auf den Gesichtern der Gäste war unübersehbar, aber ein wenig beeindruckt schienen sie auch.

Erst recht als beide ESV-Doppel loslegten wie die Feuerwehr. Jan Sawallisch/ Kevin Beckendorf gewannen gegen ihre Kontrahenten Ronny Sobek/Philipp Cron die ersten beiden Sätze. Dann fanden die Neustädter besser ins Spiel und setzten sich im entscheidenden fünften Durchgang mit 11:9 durch. Knapp ging es auch im Duell der Wittenberger Alexander Krüger/Vincent Lau gegen Steven Grzybek/Vanessa Gerloff zu. Die ESVer erkämpften sich nach Rückstand einen fünften Satz, unterlagen dort aber 10:12.

Der weitere Verlauf der Begegnung ist schnell erzählt. Jan Sawallisch (3:2 gegen Sobek) und Vincent Lau (3:0 gegen Gerloff), Alexander Krüger (3:1 gegen Sobek) und noch einmal Sawallisch (3:2 gegen Gerloff) holten in den Einzeln vier Punkte für den ESV. Die Neustädter gewannen acht der Einzelduelle und machten mit dem 3:0 von Sobek gegen Vincent Lau nach drei Stunden ihren 10:4-Erfolg perfekt.

Auch wenn die Gastgeber sportlich am Ende den kürzeren zogen, interessant war es allemal. Und vielleicht findet neben den diesmal offiziell anwesenden 15 Tischtennis-Enthusiasten künftig auch mal der ein oder andere neugierige Zuschauer den Weg in die Halle an der Scheunenstraße. Zum Beispiel am 16. November. Dann hat der ESV gleich zwei Heimspiele gegen Motor Falkensee (10 Uhr) und Hellas Nauen II (14 Uhr). Es lohnt sich…nicht nur wegen der angenehmen Stimmung

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