Ringen : ESV-Ringer trumpfen auf

ESV-Ringerin Daina Walter (in roter Kleidung, hier gegen Lilly Böttger) gewann bei den Schülerinnen bis 23 kg die Goldmedaille beim 19. Sparkassenpokal.  Fotos: Oliver knoll (2)
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ESV-Ringerin Daina Walter (in roter Kleidung, hier gegen Lilly Böttger) gewann bei den Schülerinnen bis 23 kg die Goldmedaille beim 19. Sparkassenpokal. Fotos: Oliver knoll (2)

Wittenberger holen beim 19. Sparkassenpokal vier Einzelsiege und Platz zwei in der Mannschaftswertung

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20. Mai 2019, 04:07 Uhr

„Das waren 233 Kämpfe auf drei Matten in fünf Stunden, geleitet von 14 Kampfrichtern unter Hauptkampfrichter Tino Gerloff und ohne eine schwerwiegende Verletzung. Das haben wir ordentlich über die Bühne gebracht“, sagte Artur Scherf, Abteilungsleiter Ringen im ESV Wittenberge, nach dem 19. Sparkassenpokal der Stadt Wittenberge. Insgesamt 166 Ringer aus 19 Vereinen kämpften in vier Altersklassen (C-, D- und E-Junioren sowie Schülerinnen) um Sieg und Plätze.

Und die Gastgeber trumpften auf. Die ESV-Nachwuchsringerinnen und -ringer belegten in der Wertung um den Wanderpokal für den erfolgreichsten Verein mit 122 Punkten hinter Sieger KG Küstenringer (eine Kampfgemeinschaft aus Rostocker, Warnemünder und Stralsunder Ringern/148 Zähler) Platz zwei. Auf Rang drei folgte der 1. Luckenwalder SC (119). Titelverteidiger Germania Potsdam landete diesmal auf dem 6. Platz.

Ein schöner Erfolg für die Wittenberger. Das war aber noch lange nicht alles. Zudem gingen noch vier Turniersiege durch Nima Zamani (C-Jugend), Niklas Torney (E), Daina Walter, Lea-Sophie Walter (beide Schülerinnen) auf das Konto der Elbestädter. Dazu gab es zwei Silbermedaillen, die Svenja Konnick und Jonina Michalke (Schülerinnen) holten, und drei mal Bronze durch Charlotte Mathiske, Eddy Bublitz und Sam Theiß. „Für die drei war es der erste Einsatz“, freute sich Artur Scherf über das Trio.

Das gute Abschneiden der Wittenberger runden ein vierter, vier fünfte und ein sechster Platz ab. Die Sonderwertung der „besten ESV-Ringerin“ entschied Lea-Sophie Walter für sich. Und auch neben der Matte hatten die Ausrichter Grund zum Strahlen. Sportschülerin Michelle Brendike feierte ihren Geburtstag in der OSZ-Halle und Kampfrichter Christoph Speck wurde mit der Ehrennadel in Bronze des Brandenburger Ringerverbandes ausgezeichnet.

Christoph Speck hatte auch wieder Spaß an der Vorbereitung und dem Aufbau. „Das wird immer harmonischer und wie werden immer früher fertig“, berichtete er. Einen möglichen anderen – ebenso erfreulichen – Grund nannte Artur Scherf: „Wir hatten beim Aufbau viele Helfer aus den Familien unserer Ringer“. Dafür sprach er im Namen des ESV seinen Dank an alle Helfer und Sponsoren sowie dem Arzt Christian Berndt aus und schloss mit den Worten: „Wir sind sehr zufrieden mit der Veranstaltung und unserem sportlichen Abschneiden.“

Auf die ESV-Kämpfer wartet im Juni die nächste große Aufgabe. Dann finden die Mitteldeutschen Meisterschaften der C- und D-Jugend in Pößneck statt.

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