Tischtennis : ESV-Quartett gewinnt Cup

Die Brüder Ruben und Vincent Lau gewannen zusammen mit Konrad Phillips und Klaus Wendekamm als ESV Wittenberge I den Prignitz Cup in Groß Pankow.
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Die Brüder Ruben und Vincent Lau gewannen zusammen mit Konrad Phillips und Klaus Wendekamm als ESV Wittenberge I den Prignitz Cup in Groß Pankow.

Ruben und Vincent Lau, Konrad Phillips, Klaus Wendekamm in Groß Pankow vorn

svz.de von
15. Mai 2017, 23:05 Uhr

Der ESV Wittenberge I hat in Groß Pankow den Prignitz-Cup im Tischtennis gewonnen. Ruben und Vincent Lau sowie Konrad Phillips und Klaus Wendekamm setzten sich mit 4:0 Siegen und 16:3 Spielen vor der SIG Stepenitz mit Marco Kreibich, Reimar Richter und Mike Kersten (3:1/12:7) und dem ESV II mit Eric Brabant, Uwe Bracklow und Jürgen Zimmerling (2:2/ 11:12) durch.

Der Prignitz Cup mit seinen Handicap-Regelungen bildet einen ganz besonderen Anreiz für alle Teilnehmer. So müssen die als Dreier-Mannschaft startende Teams mit höherklassigen Spielern dem Gegner u.U. Punkte vorgeben. Das galt auch für Ruben und Vincent Lau vom ESV Wittenberge. Den Brüdern war klar, dass sie aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Jugend-Verbandsliga bis zu vier Punkten Vorgabe zu gewähren haben. Zusammen mit Klaus Wendekamm und Konrad Phillips in einem Team, machten sie zunächst gegen den ESV III (Nawrocki, Görlitz, Heinrich) mit Satzverlängerungen ihr Handicap wett und siegten 4:0. Im Parallelspiel hatte der ESV II gegen Gastgeber Groß Pankow erhebliche Mühe, setzte sich aber mit 4:2 durch.

In Runde zwei holte der ESV II mit dem 4:2 gegen den ESV III seinen zweiten Sieg. Mit SIG Stepenitz und dem ESV I trafen die beiden Anwärter auf den Pokalgewinn aufeinander. Wenn auch ein vom Ergebnis her klarer 4:0-Sieg der Wittenberger herauskam, waren gerade die Spiele Kreibich gegen Ruben Lau (0:3) und Richter gegen Vincent Lau (2:3) eine Werbung für eine offensive Spielgestaltung. Mit spektakulären Angriffen und nicht weniger überragendem Abwehrverhalten (Richter) waren das die spielerischen Höhepunkte des Turniers. Das Können und das Glück des Tüchtigen gaben letztlich den Ausschlag für den ESV I, denn auch Wendekamm besiegte Kersten. Das Doppel Wendekamm/Vincent Lau setzte den Schlusspunkt gegen Richter/Kreibich.

In der dritten Runde setzte sich Stepenitz 4:1 gegen Groß Pankow durch. Den Ehrenpunkt holte Christian Garlin mit 3:1 gegen Richter. Der ESV I musste gegen den ESV II noch einmal alles geben, um mit 4:2 die Oberhand zu behalten.

In Runde vier trafen die beiden Kreisklasseteams ohne jegliche Punktvorgabe aufeinander. Nach sechs Duellen stand es zwischen Groß Pankow und dem ESV III 3:3. Dann holte Klaus Heinrich gegen Gräbe den entscheidenden Punkt für die Wittenberger. Im abschließenden Spiel hätte sich Wittenberge I gegen Groß Pankow eine knappe Niederlage leisten können. Tatsächlich stand dieses Spiel mehrfach auf der Kippe. Garlin siegte gleich glatt 3:0 gegen Ruben Lau. Meyer/Gräbe standen im Doppel gegen Phillips/Wendekamm im fünften Satz vor einer großen Überraschung, unterlagen aber 9:11. Auch Vincent Lau musste beim 3:2 gegen Garlin über fünf Sätze gehen. Damit machte er das 4:1 für den ESV I und den Turniersieg perfekt.

Dem Kreisfachverband als Veranstalter bleibt unerklärlich, dass der ESV Wittenberge, die SIG Stepenitz und Gastgeber Groß Pankower SV zusammen fünf Teams ins Rennen schickten, dagegen von den beiden Leistungsstandorten Pritzwalk und Perleberg nicht eine Meldung einging. Ist der Wettbewerb nicht mehr attraktiv? Es gab Jahre, da musste eine Vorrunde für das Finale ausgetragen werden. Ein Thema für die bevorstehende Mitgliederversammlung.

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