Tischtennis : ESV macht es wieder Spaß

Boten starke Leistungen und feierten mit dem ESV die ersten Saisonsiege in der Landesliga: Oliver Plack (l.) und Kevin Beckendorf.
Boten starke Leistungen und feierten mit dem ESV die ersten Saisonsiege in der Landesliga: Oliver Plack (l.) und Kevin Beckendorf.

Konditionsstarke Wittenberger Tischtennisspieler siegen in Ludwigsfelde und Potsdam

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28. September 2015, 00:04 Uhr

„Endlich macht Tischtennis wieder Spaß“, sagte der überragende Oliver Plack nach den insgesamt fast acht Stunden andauernden Krimi in den beiden Spielen des ESV Wittenberge in der Landesliga. Sie endeten mit den ersten ESV-Saisonsiegen beim Ludwigsfelder TTC (10:6) und beim TTV Einheit Potsdam IV (10:7)

Zunächst musste der ESV bei den routinierten Ludwigsfeldern ran. Der Start verlief perfekt. Oliver Plack und Kevin Beckendorf siegten klar 3:0. Dennis Schwarz/Jan Sawallisch holten im fünften Satz einen 1:6- Rückstand auf und gewannen noch. Nach Siegen von Beckendorf und Sawallisch punktete durch konstant sicheres Spiel auch Plack und baute die Führung auf 5:0 aus.

Nun übernahmen die Hausherren das Kommando. Schwarz und Sawallisch unterlagen knapp in fünf Sätzen, während Beckendorf sich souverän durchsetzte. Mit zwei weiteren Erfolgen kam Ludwigsfelde auf 4:6 heran. Sawallisch brachte die Gäste zwar durch einen Erfolg wieder in die Spur, doch nach Niederlagen vom glücklosen Schwarz und Plack wurde es nochmal eng. Doch Beckendorf zeigte sich souverän und Plack schlug überragend die Ludwigsfelder Nummer Eins, Zimmermann, mit 3:0. Den Schlusspunkt setzte Sawallisch mit einem Fünfsatzerfolg.

Danach ging es zur vierten Vertretung von Einheit Potsdam, die mit 3:1 Punkten gut in die Saison gestartet war. Die ESVer brauchten eine Weile, um in die Gänge zu kommen. Schwarz/Sawallisch unterlagen im Entscheidungssatz und Beckendorf/Plack gewannen 17:15 im fünften Durchgang. Danach unterlagen sowohl Sawallisch als auch Beckendorf in fünf Sätzen. Nach Placks klarer Niederlage war der ESV-Express vollkommen gestoppt. Doch Kapitän Schwarz besann sich seiner Stärke und ließ Hannemann keine Chance. Nachdem Sawallisch klar gegen Robel gewann, wehrte Beckendorf bei 0:2 und 9:10 einen Matchball ab und drehte die komplette Partie gegen Behrendt. Unten spielte Schwarz mit Selbstvertrauen und Plack rettete sich gegen Hannemann mit 3:2 ins Ziel und schon lagen die Eisenbahner 6:4 in Front.

Sawallisch unterlag Mathwig klar, genauso wie Plack gegen Behrendt. Schwarz hatte die erneute Führung auf dem Schläger, unterlag aber nach mehreren Matchbällen Robel. Doch nach diesem Sieg zum 7:6 sollten die Potsdamer keinen Punkt mehr machen.

Beckendorf kämpfte sich zum 3:2 über Hannemann und Plack ließ der nächsten Nummer Eins, Robel, überhaupt keine Chance. Beckendorf spielte sein fünftes Fünfsatzspiel gegen Potsdam und blieb auch gegen Mathwig erfolgreich. Sawallisch setzte mit einem erkämpften Fünfsatzsieg gegen Hannemann für den viel umjubelten Schlusspunkt.

„Heute tun mir Muskeln weh, von denen ich gar nicht wusste, das ich sie habe“, flachste Beckendorf nach seiner konditionellen Leistung. Für ihn war es das vorerst letzte Spiel für den ESV. Es geht für zwei Monate nach Australien.

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