Hallenfussball : ESV liegt Wittstocker Halle

Der Ü50-Hallenkreismeister ESV Wittenberge mit Remo Hünemörder, Armin Gutsche, Jens Wallnick, Werner Dorn, Olaf Hoppe und Uwe Schulz (H. v. l.). Horst Schönfeld, Rüdiger Balzuweit, Mike Balzuweit (Mittlere Reihe v. l.) sowie Albrecht Dittmann (vorn).
Der Ü50-Hallenkreismeister ESV Wittenberge mit Remo Hünemörder, Armin Gutsche, Jens Wallnick, Werner Dorn, Olaf Hoppe und Uwe Schulz (H. v. l.). Horst Schönfeld, Rüdiger Balzuweit, Mike Balzuweit (Mittlere Reihe v. l.) sowie Albrecht Dittmann (vorn).

Wittenberger Ü50-Fußballer holen sich Kreistitel

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16. Januar 2018, 22:56 Uhr

Die Ü50-Altherrenfußballer ESV Wittenberge haben in der Stadthalle Wittstock zum zweiten Mal nach 2016 den Hallenkreismeistertitel in dieser Altersklasse gewonnen. Die ESVer siegten im Finale des Turniers mit zehn Mannschaften mit 2:1 gegen Handwerk Wittstock I und fahren am 24. Februar nach Eberswalde zur Landesmeisterschaft.

Die Wittenberger hatten mit Staffel B eine starke Gruppe erwischt. Das zeigte sich schon in der ersten Partie. Das 1:2 gegen den späteren Finalgegner Handwerk Wittstock I sollte für den weiteren Verlauf wichtig sein. Favorit Wittstock gewann seine weiteren Spiele ohne große Mühe und sicherte sich mit einem Torverhältnis von 16:1 den Gruppensieg.

Die Wittenberger kamen erst im zweiten Gruppenspiel beim 3:0 gegen Rheinsberg in Schwung. Es folgte ein 3:1 gegen Walsleben/Wildberg. Das 2:2 in der abschließenden Partie gegen Neustadt reichte dem ESV zum zweiten Platz. In der Staffel A lag am Ende Union Neuruppin vor Handwerk Wittstock II vorn. Die beiden Prignitz-Vertreter Pritzwalker FHV und Hertha Karstädt belegten die Plätze vier und fünf.

Im Halbfinale hatte der ESV beim 2:1-Erfolg gegen Union Neuruppin etwas Glück. Handwerk Wittstock I setzte sich im Vereinsduell gegen Handwerk II mit 6:0 durch.

Im Finale kam es so zur Neuauflage der Vorrundenpartie zwischen Handwerk I und dem ESV. Das Endspiel begann mit harten Zweikämpfen, keines der beiden Teams steckte zurück. Wittstock ging 1:0 in Führung, die Wittenberger mussten jetzt einen Zahn zulegen. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Es blieb für den ESV nicht mehr viel Zeit. Nach einer Ecke von Rüdiger Balzuweit schoss dann Steffen Kamprad zum 1:1-Ausgleich ein.

Zwei Minuten vor dem Ende erzielte Mike Balzuweit das 2:1 für die Wittenberger. Zehn Sekunden vor Schluss hatte Wittstock noch die Chance zum Ausgleich. Doch es blieb beim 2:1. Die Freude der ESVer, denen die Wittstocker Stadthalle zu liegen scheint, war groß. Aber sie wussten auch, dass die Partie auch andersherum hätte enden können.

„Ein Turnier mit zehn Mannschaften ist einfach zu groß. Zwischendurch gibt es lange Wartezeiten und viel Spielzeit gibt es für die Akteure nicht. Man könnte zwei Vorrunden mit fünf Teams spielen und davon qualifizieren sich jeweils die drei Erstplatzierten für eine extra Finalrunde“, schlug ESV-Betreuer Werner Dorn vor.

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