zur Navigation springen

Kreispokal : ESV-Frauen zeigen Nervenstärke vom Punkt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberge holt durch 3:2-Sieg nach Neunmeterschießen gegen Aufbau Stepenitz erneut den Kreispokal

von
erstellt am 28.Apr.2014 | 10:05 Uhr

Die Fußballerinnen vom ESV Wittenberge haben sich erneut den Kreispokal gesichert. Die favorisierten Elbestädterinnen hatten im Finale gegen die SG Aufbau Stepenitz allerdings mehr Mühe als erwartet, gewannen die Partie am Samstag im Perleberger Jahnsportpark erst nach Neunmeterschießen mit 3:2. Nach Ablauf der regulären Spielzeit und zehnminütiger Verlängerung hieß es 1:1.

Unterstützt von rund 30 mitgereisten Fans begann Stepenitz mutig und zeigte keinen Respekt. Nicht ganz unverdient gelang Tanja Bruhns in der 30. Minute der Führungstreffer für Aufbau. Der Titelverteidiger fand hingegen zunächst keine richtige Bindung zum Spiel. Die wenigen Torchancen des ESV durch Nicole Spitzer und Maria Komarowsky vereitelte die glänzend aufgelegte Aufbau-Torhüterin Justina Schultz mit starken Paraden.

Im zweiten Abschnitt drängte der Favorit verstärkt auf den Ausgleich, scheiterte aber immer wieder an Schultz im Aufbau-Tor. Die hielt sogar einen von Ulrike Zerbian geschossenen Handstrafstoß (50.). Auf der anderen Seite verpasste Tanja Bruhns nach einem Konter die mögliche Vorentscheidung, doch ihr Schuss knallte nur an die Torlatte (58.). Sieben Minuten vor dem Abpfiff gelang Komarowsky nach einer feinen Einzelleistung dann der längst fällige Ausgleich.

In der Verlängerung konnte sich kein Team den entscheidenden Vorteil verschaffen. So musste das Neunmeterschießen über Sieg und Niederlage entscheiden. Und hier hatten die Schützlinge von ESV-Coach Michael Jahns das glücklichere Ende für sich. Nachdem Lisa Bellin am Pfosten gescheitert war, gelang Anne-Kathrin Kwasny der entscheidenden Treffer zum Sieg des ESV. „Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, doch die Chancenausbeute lies zu wünschen übrig. Stepenitz hat gut dagegen gehalten“, meinte Michael Jahns nach Spielende. Aufbau-Coach Marcel Keckstadt war mit dem Auftritt seiner Mädels „sehr zufrieden. Wir haben versucht mitzuspielen. Das ist uns gut gelungen. Unsere Torhüterin hat eine super Leistung gezeigt. Sie hat uns lange im Spiel gehalten. Das Neunmetterschießen ist immer eine Glückssache.“



zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen