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Hallenfussball : ESV-Frauen verteidigen Kreistitel ganz souverän

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Wittenberger Fußballerinnen gewinnen Hallenkreismeisterschaft vor Einheit Perleberg und Pritzwalker FHV

von
erstellt am 15.Feb.2015 | 10:41 Uhr

Die Fußballerinnen des ESV Wittenberge haben erwartungsgemäß die Hallenmeisterschaften um den Ayanda-Cup von Prignitz/Ruppin gewonnen. Sie siegten in der Perleberger Rolandhalle im Feld der sieben Mannschaften in all ihren sechs Spielen und verwiesen den SSV Einheit Perleberg und den Pritzwalker FHV 03 auf die Plätze zwei und drei.

Die Wittenberginnen untermauerten ihre Vormachtstellung im Kreis. Obwohl Trainer Michael Jahns trotz des Titel nicht so ganz zufrieden war. „Das war in den ersten Spielen etwas zu lasch“, kritisierte er trotz der Siege die Auftritte seines Teams gegen Stepenitz (4:0), Neuruppin (4:1), Zernitz (3:0) und Pritzwalk (5:1). „Deshalb haben wir die Mannschaft vor dem entscheidenden Spiel gegen Perleberg noch zwei mal in die Kabine geholt“, beschrieb er die Vorbereitung mit seinem Trainerkollegen Patric Kamprad auf die Partie gegen die bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls ausnahmslos siegreichen Perlebergerinnen.

Das trug Früchte. Der ESV spielte aggressiver als zuvor, ging energischer in die Zweikämpfe und profitierte von der Klasse einer Maria Komarowsky, die mit zwei ihrer insgesamt elf Treffer (damit wurde sie beste Torschützin des Turniers) den 2:0-Erfolg und den Kreistitel perfekt machte. Den Einheit-Frauen blieb somit wie im vergangenen Jahr der Vize-Rang.

Enttäuscht brauchten die Perleberinnen deshalb nicht zu sein. „Wittenberge spielt seit fünf, sechs Jahren in dieser Formation zusammen, wir seit einem Jahr. Wir müssen lernen, vor allem im Angriff etwas mehr zu versuchen. Das fehlt uns noch“, erklärte Torsten Hampel, der das Einheit-Team zusammen mit Marian Teske trainiert.

Auf Platz drei landete der Pritzwalker FHV 03 vor dem MSV Neuruppin. Beim MSV auch diesmal dabei Mutter und Tochter Köhn. „Da habe ich das Sagen“, antwortete Tochter und Mannschaftsführerin Selina auf die Frage, wer denn auf dem Spielfeld den Ton zwischen den beiden angibt. „Ich dafür in anderen Bereichen“, konterte Mutter Dolores schlagfertig. Aber es klappt. Einen ihrer beiden Treffer erzielte Dolores Köhn auf Vorlage ihrer Tochter, einmal war es andersherum. Insgesamt war der MSV mit Rang vier zufrieden. Ganz vorn lagen sie bei der Wahl der besten Torhüterin des Turniers. Sabine Loshaj erhielt das Votum der Trainer und Betreuer der sieben Teams.


Linum gingen die Spielerinnen aus


Alles in allem waren es interessante Kreismeisterschaften. Die Schiedsrichter Tobias Starost (Perleberg) und Tobias Schröder (Pritzwalk) sowie Turnierleiter Ulf Liebmann machten einen guten Job. Allerdings fiel die Zahl der vielen Verletzungen auf. Zum Glück waren sie nicht schlimm, aber als die Pritzwalkerin Celina Otto nach einem Zweikampf Bekanntschaft mit der Hallenwand machte und länger behandelt werden musste, stockte den Zuschauern schon ein wenig der Atem. Der SG Linum gingen gar die Spielerinnen aus. Mehrere konnten angeschlagen nicht mehr eingesetzt werden, deshalb musste die SG auf ihre beiden letzten Spiele verzichten. Sie wurden mit jeweils 2:0 für den Gegner (Neuruppin und Wittenberge) gewertet.

Und auch bei Michael Jahns überwog die Freude: „Die Spiele gegen mal andere Mannschaften als sonst bei den Turnieren in Hamburg und Berlin haben uns schon etwas gebracht“, sagte er zum Abschluss.  



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