Es war sogar mehr drin

Brandenburgliga-Handballer vom PHC Wittenberge holen auswärts erneut einen Punkt

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18. Januar 2016, 08:47 Uhr

Die Männer vom PHC Wittenberge haben derzeit ein Faible für Herzschlag-Spiele. Nachdem Martin Hückel den Elbestädtern in der Vorwoche in Falkensee mit seinem Treffer zum 29:29 in der Schlusssekunde noch einen Punkt rettete, holte der PHC am Samstag durch das 24:24 im ersten Brandenburgliga-Punktspiel der Rückrunde bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst nun den nächsten wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Bester Schütze auf Seiten der Gäste war Martin Giske mit sechs Treffern.

Allerdings war sogar ein Sieg für die Wittenberger möglich. Denn nach der 13:11-Führung zur Pause lag der PHC Mitte der zweiten Halbzeit sogar mit fünf Toren vorn (20:15). Doch in den entscheidenden Schlussminuten fehlte den Prignitzern das Quäntchen Glück. „Nach diesem Spielverlauf ist das Remis natürlich ärgerlich“, fand PHC-Coach Marcin Feliks. „Wir haben das Spiel von Beginn an dominiert. Trotz der Führung konnten wir den Sack aber einfach nicht zubinden.“

War es nun aber ein gewonnener oder ein verlorener Punkt? Für Trainer Feliks ganz klar Ersteres. „Für mich ist die Art und Weise, wie wir auftreten, wichtig. Und die Mannschaft spielt derzeit attraktiven Handball. Kampf, Einstellung und die Stimmung im Team stimmen absolut. Spielen die Jungs weiter so mit diesem Einsatz, werden sie in den nächsten Spielen nicht nur einen, sondern beide Punkte holen.“

Dass es nach der 24:20-Führung vier Minuten vor Spielende doch nicht zum Sieg für sein Team reichte, kreidete Feliks ein wenig auch den Schiedsrichtern an. „Sie haben uns bei den Siebenmetern ein bischen benachteiligt, manchmal mit zweierlei Maß gemessen.“ Außerdem musste seine Mannschaft viel zu oft in Unterzahl agieren. Allein in der zweiten Hälfte kassierte der PHC fünf Zeitstrafen. Gegen die beweglichen Gastgeber war es so am Ende auch eine Kraftfrage.

Marcin Feliks sieht die Sache trotzdem „positiv. Wir sind seit zwei Spielen ungeschlagen und haben den Abstand zum Tabellenende gehalten.“

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