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Reitsport : „Es war eine so tolle Saison“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Die 15-jährige Springreiterin Chantal Rose aus Pritzwalk spricht über ihrer bisherige Karriere und nennt nächste Ziele

Die 15-jährige Chantal Rose aus Pritzwalk hat dem Landesmeistertitel der Berlin-Brandenburger Junioren im Springreiten 2015 nun auch noch den Hallen-Landesmeistertitel 2016 folgen lassen. Mit ihren beiden Pferden Armani und Charewa fliegt sie schier furchtlos über die großen Hindernisse im Springparcours. „Prignitzer“-Mitarbeiterin Christine Pantel sprach mit der erfolgreichen Prignitzer Nachwuchsreiterin von der Reitsportgemeinschaft (RSG) Pritzwalk.


Chantal, seit wann sitzt Du schon im Sattel?
Chantal Rose: Ich reite seit ich vier bin. Wir haben damals noch in Kemnitz gewohnt. Da wollte ich unbedingt immer nach Bölzke, Ponys bei Maik Seidel reiten. So fing alles an. Aber turniermäßig so richtig erfolgreich bin ich erst seit drei Jahren, seit ich bei die RSG Pritzwalk reite. Durch den Vierkampf habe ich so richtig Lust bekommen, noch erfolgreicher auf den Turnieren zu reiten. Hier haben wir optimale Trainingsbedingungen. Wir können in der Halle reiten und auch den Parcours nutzen.
Wie war Deine reiterliche Entwicklung?
Mit elf Jahren habe ich meinen ersten Kreismeistertitel gewonnen. Auf meiner Vollblutstute La bella Victoria. Damals bin ich noch im Kreis Ostprignitz-Ruppin geritten. 2014 war ich dann Vize-Kreismeisterin der Prignitzer Junioren auf Forever Sun. Aber in der Dressur, das kann ich heute kaum noch glauben. Im gleichen Jahr habe ich das Reitabzeichen von Leistungsklasse E auf A gemacht. Aber das vorige Jahr war einfach sensationell: Angefangen habe ich im Januar noch in der Leistungsklasse A, Ende Juli habe ich beim Junior-Ostsee-Championat bei Holger Wulschner mein erstes S-Springen geritten. Kurz vorher wurde ich Landesmeisterin der Junioren. Auch bei den Prignitzer Jugend-Kreismeisterschaften konnte ich Gold holen. Bei den Kreismeisterschaften des KRV Prignitz wurde es nur Silber im Springreiten. Aber es war eine so tolle Saison. Das habe ich meinem Papa zu verdanken, der mir das ermöglicht. Aber in erster Linie natürlich meinem beiden Pferden Armani und Charewa. Natürlich kommen dann Tipps von erfolgreichen Reitern dazu, wie von Robert Bruhns, bei dem ich ab und an noch trainiere.
Was waren Deine schönsten Erfolge bisher und welche Ziele hast Du für die kommende Saison?
Meine schönsten Erfolge sind die beiden Landesmeistertitel, die Platzierungen beim Jungendturnier in Verden und der dritte Platz bei den Landesmeisterschaften in Mecklenburg. Da bin ich neben den ganz großen wie Heiko Schmidt, Philipp Makowei oder Thomas Kleis gestartet. Inzwischen grüßen die mich schon. Mein Ziel ist es, in diesem Jahr eine Startberechtigung bei den Deutschen Jugendmeisterschaften zu bekommen. Aber erst einmal freue ich mich auf den Preis der Besten Ende Mai in Warendorf. Da darf ich als eine der beiden Junioren-Reiterinnen aus Berlin-Brandenburg teilnehmen. Und Robert (Bruhns Anm. d. Red.) fährt mich sogar hin, weil mein Papa leider wegen seiner Arbeit nicht kann.
Letzte Frage, hast Du Angst beim Springen über die riesigen Oxer?
Nein!

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