Futsal : „Es gibt noch viel Arbeit“

Gustav Kirbach (r.) erzielt hier für die F-Junioren von Einheit Perleberg II ein Tor im Spiel gegen die eigene dritte Vertretung.
Gustav Kirbach (r.) erzielt hier für die F-Junioren von Einheit Perleberg II ein Tor im Spiel gegen die eigene dritte Vertretung.

Erste Vorrunden um den 1. Ayanda Futsal Cup . Perleberger und Pritzwalker Teams erreichen Finalturnier

von
11. Dezember 2014, 09:54 Uhr

Der Anfang ist gemacht, aber es gibt noch einiges zu tun. Das ist das Fazit der vier Vorrunden der E- und F-Junioren um den 1. Ayanda Futsal Cup in der Perleberger Rolandhalle. Für die Finalrunden am 10. Januar 2015 haben sich bei den E-Junioren Einheit Perleberg I und II, bei den F-Junioren der Pritzwalker FHV 03 I und II qualifiziert.

„Futsal ist ein schnelles trickreiches Spiel. Alle Vorrunden zeigten aber, das der Nachwuchs vom Fußballkreis Prignitz/Ruppin noch weit davon entfernt ist. Lange Bälle und Gewaltschüsse waren doch eher die Regel in den Turnieren in Perleberg, es gibt noch viel Arbeit“, lautete das Fazit von Norbert Sommer, Spielleiter Halle im Fußballkreis Prignitz/Ruppin.

Bei den E-Junioren setzte sich in der Gruppe III das von Norbert Marquart trainierte Team von Einheit Perleberg I souverän durch. Einen guten Futsal spielte Hansa Wittstock, aber mit drei F-Junioren war die Mannschaft den anderen Teams körperlich unterlegen.

In der Gruppe IV folgte Einheit Perleberg II als Sieger den Vereinskollegen in die Finalrunde. Allerdings lieferte der SV Eiche 05 Weisen I den Perlebergern in der entscheidenden Partie um Platz eins einen großen Kampf.

Bei den F-Junioren gewann der Pritzwalker FHV I die Gruppe III ohne einen Gegentreffer. Eine gute Vorrunde spielten die Weisener, sie verloren kein Spiel und landeten am Ende mit drei Unentschieden hinter Einheit Perleberg II auf Rang drei.

Mit dem Pritzwalker FHV II als verdienter Sieger der Gruppe IV erreichte auch die zweite FHV-Vertretung die Finalrunde. Einen guten Eindruck hinterließ der SVP Bad Wilsnack/Legde, der auch gegen Pritzwalk lange gleichwertig war. Dem Team fehlte halt ein Vollstrecker.

Trotz veränderter Regeln – dem Nachwuchs machte es Spaß. Auch wenn der sprungreduzierte Ball noch nicht der Freund eines jeden einzelnen Nachwuchsspielers ist. „Sie müssen sich erst an Futsal gewöhnen. Das dauert ein wenig. Aber ich glaube schon, dass es etwas bringt, wenn der Ball nicht mehr so sehr springt und leichter zu kontrollieren ist. Dann brauchen die Spieler nicht immer nach unten auf den Ball schauen, sondern haben viel mehr Blick für das Spiel“, sagte der Perleberger Jugendtrainer Marcus Carl.







zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen