Reitsport : Erstmals S-Springen in Viesecke

Am letzten Wochenende in Neustadt war Thomas Kann  aktiv im Springsattel, wie hier mit der siebenjährigen DSP-Stute Nivana. In der Springprüfung Klasse S* im Preis der Firma Eggersmann blieb das Paar fehlerfrei. Beim Turnier Viesecker Mühle ist er Ausrichter und Reiter.
Am letzten Wochenende in Neustadt war Thomas Kann aktiv im Springsattel, wie hier mit der siebenjährigen DSP-Stute Nivana. In der Springprüfung Klasse S* im Preis der Firma Eggersmann blieb das Paar fehlerfrei. Beim Turnier Viesecker Mühle ist er Ausrichter und Reiter.

Beim 6. Reitturnier der Familie Kann gibt es nach sechs Jahren mal wieder eine Prüfung der schweren Klasse in der Prignitz

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24. Juli 2019, 22:07 Uhr

Was einst vor sechs Jahren als Wagnis begann, das hat sich schnell etabliert und unternimmt jetzt den nächsten Schritt: Das Reitturnier Viesecker Mühle auf der Anlage der Familie Kann. Der RFV Uenze unterstützt als veranstaltender Verein dieses dreitägige Turnier, das am morgigen Freitag um 10.30 Uhr mit einer Springpferdeprüfung beginnt.

Der oben erwähnte nächste Schritt ist spektakulär. Bei der 6. Auflage der Viesecker Mühle gibt es erstmals seit 2013 eine Springprüfung der schweren Klasse in der Prignitz. Das geschah zuletzt vor sechs Jahren auf dem Turnier des RFV Groß Lüben.

„Das S-Springen ist zuletzt in der Prignitz auf der Strecke geblieben. Jetzt habe ich selbst wieder ein paar Pferde, die in so einer Prüfung gehen können und ich habe sehr gute Leute an meiner Seite, die mich bei so einer Prüfung finanziell unterstützen“, erklärt Turnierleiter Thomas Kann vom RFV Uenze, der auch selbst wieder in den Sattel steigen wird. „Und mit 22 Nennungen wird diese S-Prüfung auch gut angenommen“, fügt er hinzu.

Überhaupt legt der Veranstalter in diesem Jahr den absoluten Schwerpunkt auf den Springsport. Es gibt keine Dressurprüfungen. „Manchmal habe ich auch Dressurpferde, momentan nicht. Deshalb diesmal nur Springen. Das ist effizienter“, sagt Thomas Kann. Aber die Freunde des Dressursports brauchen keine Angst zu haben. In Zukunft will Kann bei dem Turnier Dressur und Springen „tendenziell parallel laufen lassen.“ Der Reiterwettbewerb für den Nachwuchs ist aber auch diesmal im Turnierplan.

Aktuell bleibt der Freitag der Springpferdetag, gehört nach wie vor den jungen Pferden. Der Samstag ist den Springprüfungen bis zur Klasse M vorbehalten und endet mit einem Flutlichtspringen. „Das habe ich mir in Blüthen abgeschaut und ich hoffe, dass das dann dem Reiterball noch ein paar Gäste mehr bringt“, erzählt Thomas Kann, der sich auf seine eigenen Starts freut.

Neben den Springprüfungen verspricht das abwechslungsreiche Rahmenprogramm also wieder gute Unterhaltung. Vor allem der bereits erwähnte Sommernachts-Tanz am Samstag dürfte viele Besucher an die Viesecker Mühle locken. Zumal die Wetterprognosen Temperaturen zum Feiern vorhersagen.

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