Bohlekegeln : Erstligareife unter Beweis gestellt

Frank Wilke (M.) verbesserte am Samstag den Bahnrekord von Max Jannasch um zwei auf 930 Holz. Einen Tag später blieb Hans Fulczynski (r.) nur knapp unter dem neuen Bestwert.
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Frank Wilke (M.) verbesserte am Samstag den Bahnrekord von Max Jannasch um zwei auf 930 Holz. Einen Tag später blieb Hans Fulczynski (r.) nur knapp unter dem neuen Bestwert.

Kegler vom SVL Seedorf verbessern bei klaren Heimsiegen gegen Neuruppin und Spandau gleich zweimal den Mannschaftsbahnrekord

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01. März 2016, 09:14 Uhr

Den Bohlekeglern vom SVL Seedorf 1919 ist nach den beiden überzeugenden 3:0-Heimsiegen gegen den BBC 91 Neuruppin und den VKC/FE 27 Spandau der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga kaum noch zu nehmen. „Das Wochenende ist perfekt gelaufen. Die Mannschaft hat sich regelrecht in einen Rausch gespielt und den Mannschaftsbahnrekord ja auch gleich zweimal verbessert“, strahlte SVL-Mannschaftsleiter Frank Wilke. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung und Werbung für den Kegelsport“, freute sich auch Seedorfs Vereinschef Kurt Wilke nach der Spandau-Partie.

Vier Spieltage vor dem Saisonende führen die Seedorfer die Tabelle der 2. Bundesliga Süd/Ost mit nun 41:13 Punkten klar vor Spandau (33:21) und Michendorf/Seddin (31:23) an.

Am Samstag wies der unangefochtene Spitzenreiter zunächst den als Tabellen-Vierter angereisten BBC 91 Neuruppin im Brandenburg-Duell mit 5486:5290 (57:21) deutlich in die Schranken. Schon die Startachse des SVL mit Max Jannasch (913 Holz / 9 Einzelwertungspunkte) und Hans Fulczynski (917 / 11) nahm ihren Gegenspielern Nico Heinzgen (892) und Torsten Neumann (867) satte 71 Hölzer ab. Auch der Mittelblock der Gastgeber mit Norbert Witzel (915 /11) und Sebastian Rönning (912 / 8) erwischte einen Sahnetag und ließ den Neuruppinern Thomas Protz (881) und Axel Fischer (897) keine Chance. Nach den Ergebnissen des SVL war der Mannschaftsbahnrekord in Gefahr. Und sollte im Schlussdurchgang auch fallen.

Frank Wilke war nach eigenen Angaben „nahe dem perfekten Spiel“ und verbesserte den zuvor von Jannasch gehaltenen Bahnrekord um zwei auf nun 930 Holz. Und auch wenn Rainer Pagels (899 / 7) als einziger SVLler die 900er Marke verpasste, stellten die Seedorfer mit 5486 Holz eine neue Mannschaftsbestleistung auf der heimischen Anlage auf. Da konnten die Fontanestädter Thomas Gabrysch (873) und Jens Zilm (880) nur noch gratulieren.

Am Sonntag steigerten sich die Männer vom Löcknitzstrand beim 5509:5335 (56:22) gegen den ersten Verfolger VKC/FE 27 Spandau nochmals und verbesserten ihre tags zuvor aufgestellte Mannschaftsbestleistung noch einmal um 23 Holz.

Während Max Jannasch (917 / 9) seine Vortagsleistung bestätigte, schraubte Fulczynski seine eigenen Bestmarke auf 928 Holz hoch, gleichzeitig das beste Einzelergebnis des Tages. Auch Witzel (901 / 7), Rönning (917 / 8), Wilke (925 / 11) und Pagels (921 /10) waren kaum zu bremsen. Auf Seiten der Spandauer verhinderte nur Christian Schwarz (907) die totale Dominanz der Gastgeber. „Die Gäste hatten von Beginn nicht den Hauch einer Chance“, war Frank Wilke nach dem überzeugenden Auftritt seines Teams hochzufrieden.

Auf die Frage, ob der Aufstieg damit perfekt sei, meinte der SVL-Kapitän: „Die Nummer ist durch. Wir werden auch unsere letzten beiden Heimspiele gewinnen. Davon bin ich hundertprozentig überzeugt“, ist Frank Wilke vor den den nächsten Partien gegen Union Oberschöneweide (12. März) und Sparta Berlin (13. März) nicht bange. Sieht auch Kurt Wilke so. Der steckt schon mitten in den Planungen für die Aufstiegsparty, die nach dem sonntäglichen Spiel gegen Berlin steigen soll.

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