Vereinsleben : Erste positive Signale erkannt

Nicht nur die erste Veritas-Männermannschaft ist in den letzten Wochen enger zusammen gerückt. Auch der neue Vereinsvorstand hat eine Aufbruchstimmung ausgemacht.
Nicht nur die erste Veritas-Männermannschaft ist in den letzten Wochen enger zusammen gerückt. Auch der neue Vereinsvorstand hat eine Aufbruchstimmung ausgemacht.

Neuer Vorstand vom FSV Veritas Wittenberge/Breese ist zufrieden mit Erreichtem und zuversichtlich für die Zukunft

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07. November 2018, 22:41 Uhr

Mit zuletzt drei Siegen in Folge ist der sportliche Aufschwung des FSV Veritas Wittenberge/ Breese in der Fußball-Landesklasse West sichtbar. Die zweite Mannschaft belegt in der Kreisklasse West im Moment ohne Punktverlust den zweiten Rang. Doch auch hinter den Kulissen tut sich bei dem Traditionsclub etwas. Der am 28. September gewählte neue Vorstand hat in den rund sechs Wochen seiner bisherigen Amtszeit sich nicht nur einen Überblick verschafft, sondern auch die ein oder andere Maßnahme in Angriff genommen, um den Verein gewissen Bedürfnissen der heutigen Zeit anzupassen.

Präsident Arndt Leeke, Vize-Präsident Marcel Elverich sowie Schatzmeisterin Kerstin Pelen sind beim Gesprächstermin zufrieden und zuversichtlich. Mittlerweile ist aus dem Trio mit dem erweiterten Vorstand ein neunköpfiges Gremium geworden. Dem gehören Ulrich Siodla und Sebastian Ewert als Beisitzer an, Günter Scheminowski ist der Schiedsrichter-Obmann, Christian Krause der Sportkoordinator, Marvin Michitsch ist zuständig für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Marlene Knoll fungiert als Jugendleiterin und Jugendschutzbeauftragte.

„Die Begeisterung ist noch da. Es ist toll, dass sich sich eine Gruppe gefunden hat bei der es passt. Eine erste richtige Bilanz werden wir zum Jahreswechsel ziehen“, sagte Arndt Leeke. Auch der Vize-Präsident hat erste positive Signale ausgemacht. „Die Stimmung im Verein wurde durch den Wechsel an der Spitze nach vorn geschoben“, erklärte Marcel Elverich, der das Training der Herrenmannschaften mehrfach besucht und dabei auch Einzelgespräche geführt hat. Seinen dabei empfundenen Eindruck beschreibt er in einem Wort: „Dankbar.“

Positives kann auch Schatzmeisterin Kerstin Pelen berichten. Rund 3000 Euro betrug die Beitragsschuld 2018 zum Zeitpunkt der Wahl, den säumigen Zahlern wurde seinerzeit eine Frist bis zum 20. Oktober gesetzt. Noch ist nicht alles beglichen, doch die Schatzmeisterin verzeichnete bereits Zahlungseingänge.

Unterdessen hat der neue Vorstand ein Marketingkonzept entworfen. Dazu gehört auch eine Selbstdarstellung im Internet. Angelaufen sind auch die Gespräche mit potenziellen Sponsoren wegen der Bandenwerbung im Ernst-Thälmann-Stadion.

Einen großen Schritt nach vorn hat der FSV Veritas in Sachen Vereinsverwaltung gemacht. Die wird gerade digitalisiert, die Mitglieder per Computer erfasst. Und dabei kann schon mal etwas Erstaunliches rauskommen. Beim Aufbau der Vereinsverwaltung glich Kerstin Pelen die neu eingegebenen Daten mit denen der von Deutschen Fußballbund (DFB) für den Verein Veritas ausgestellten Spielerpässe ab. Bei letztgenannter Stelle waren 162 Pässe verzeichnet. Einen Pass erhält nur der- oder diejenige, die auch im Verein Mitglied ist. Also dürfte der Club mehr Mitglieder haben als die bei Wahl im September erwähnten 148.

Zurück zum rein sportlichen Teil: Nach den jüngsten Erfolgen wollen sich die beiden Veritas-Teams einem möglichst breiten Publikum präsentieren. Am Samstag im Ernst-Thälmann-Stadion in einer Doppelveranstaltung. Im Spitzenspiel der Kreisklasse West trifft Veritas II um 11.30 Uhr auf Tabellenführer Eiche 05 Weisen II. Um 14 Uhr hofft Veritas I gegen den Teltower FV 1913 auf den vierten Landesklasse-Punktspielsieg in Folge.

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