Brandenburgliga Handball : Erste Heimpleite für PHC-Männer

PHC-Kreisläufer Bastian Prieß rackerte wie gewohnt. Am Ende konnte auch er die Niederlage nicht verhindern.
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PHC-Kreisläufer Bastian Prieß rackerte wie gewohnt. Am Ende konnte auch er die Niederlage nicht verhindern.

Wittenberger Brandenburgliga-Handballer unterliegen dem SSV Falkensee in der OSZ-Halle mit 31:35 (17:17)

svz.de von
10. Dezember 2013, 00:33 Uhr

Nun hat es auch die in der Handball-Brandenburgliga spielenden Männer vom PHC Wittenberge erwischt: Am Sonntag musste der Aufsteiger beim 31:35 (17:17) gegen den SSV Falkensee seine erste Heimniederlage in dieser Saison hinnehmen. Die Gäste erwiesen sich gerade am Ende der Partie als zu stark. Erfolgreichster Torschütze auf Seiten der Wittenberger war Martin Giske, der elf Treffer markierte.

Dass die Tabellenposition nicht immer die wahre Spielstärke eines Gegners preisgibt, davon konnten sich die PHC-Verantwortlichen und die zahlreichen Zuschauer in der vollbesetzten OSZ-Halle an diesen Spieltag ein eigenes Bild machen. Die als Tabellen-11. angereisten Randberliner waren dem PHC (6.) körperlich überlegen. Trotzdem hielten die Wittenberger zunächst sehr gut mit.

Von Beginn an entwickelte sich zwischen beiden Teams ein Spiel auf Augenhöhe mit vielen guten Kombinationen. Nach einem 4:5-Rückstand konnte sich der PHC zwischenzeitlich auf drei Tore absetzten (8:5). Doch dieser Vorsprung hatte nicht lange Bestand. Problem waren zwei verworfene Siebenmeter auf Seiten der Wittenberger. In der 16. Spielminute war der SSV beim Stand von 9:9 wieder dran. Bis zur Halbzeit (17:17) konnte sich kein Team absetzen.

Den Beginn der zweiten Hälfte „verschlief“ der PHC. In der Abwehr wurde nicht richtig verschoben und ausgeholfen. Ein Spieler alleine hatte gegen die athletischen Falkenseer kaum eine Chance. Und so zogen die Gäste auf 22:19 davon. In der 47. Minute schafften die Gastgeber mit viel Einsatz doch noch den Ausgleich (27:27). Positive Erinnerungen an die ersten Punktspiele in dieser Saison wurden bei vielen Zuschauern wach. Doch fünf Minuten vor Spielende baute der SSV seine Führung von 31:30 auf 34:30 aus. Garant dafür war Torhüter Frank Götzky, der sich in dieser entscheidenden Phase für die PHC-Angreifer als unüberwindbar erwies. Am Ende war es ein verdienter 35:31-Erfolg für den SSV Falkensee. „Ich kann unserer Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat ein super Spiel gemacht“, meinte PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski nach Spielschluss. „Falkensee hat sich als sehr spielstarkes Team präsentiert, war ausglichen besetzt. Spielentscheidend war, dass die Gäste heute die besseren Torhüter hatten.“

Für den PHC bleibt die Erfahrung, gegen einen bärenstarken Gegner lange mitgehalten zu haben. Das sollte Selbstvertrauen für die kommenden Punktspiele geben.






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